Narrow Margin – 12 Stunden Angst Kritik

Hollywood, das sind ja nicht nur die großen Namen, die Stars, der Glitzer und Glamour-, sondern das sind zuallererst die vielen “Handwerker“. Die soliden, guten Regisseure, die für die vielen Filme sorgen, die nicht so laut angekündigt werden, aber ohne die das Kino arm aussehen würde. Solch ein professioneller Handwerker ist Peter Hyams, der Filme wie “Unternehmen Capricorn“ oder “2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen“ gedreht hat. Hyams ist Genre-Spezialist, Unterhaltungsexperte.
Sein neuester Film heißt „NARROW MARGIN – 12 STUNDEN ANGST“ von Peter Hyams (B+R; USA 1990; 97 Minuten; Start D: 14.03.1991) und ist das Remake eines Schwarz-Weiß-Thrillers von 1952, der einst in unseren Kinos unter dem Titel “Um Haaresbreite“ lief.

Die Story: Eine Frau hat zufällig einen Mord beobachtet und soll nun als Zeugin der Anklage auftreten. Sie hat Angst und haut ab. Doch das FBI bleibt ihr auf den Fersen.
Gene Hackman hat nun als FBI-Agent alle Hände voll zu tun, Anne Archer lebend mit dem Zug zurückzubringen. Dabei treffen sie andauernd auf gemeine, aggressive Gegner. “Narrow Margin – 12 Stunden Angst“ ist ein typischer Gebrauchsfilm. Spannung für den Augenblick, zum Spaß, für den kurzen, aber unterhaltsamen Nervenkitzel. “Mehr“ will er gar nicht sein. Ein guter Streifen fürs Nachtprogramm (= 3 PÖNIs).