MAZE RUNNER – DIE AUSERWÄHLTEN IN DER BRANDWÜSTE

MAZE RUNNER – DIE AUSERWÄHLTEN IN DER BRANDWÜSTE“ von Wes Ball (USA 2014/2015; B: T.S. Nowlin; nach dem zweiten Roman der Trilogie „The Maze Runner“ von James Dashner/2010; K: Gyula Pados; M: John Paesano; 131 Minuten; Start D: 24.09.2015); schon die erste Nummer mit diesen aufgescheuchten Kinderchen, „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“, hat mich mehr ermüden, denn Interesse finden lassen.

Nun laufen sie wieder, mein Gott, wo laufen sie denn hin? Diese Gruppe Jugendlicher aus beziehungsweise in der dystopischen Welt, die zwar dem Labyrinth entkommen sind, um nun aber sogleich in der nächsten fiesen Experimentierstube zu landen, wo sie zu Forschungszwecken missbraucht werden sollen. Also hauen wieder sie ab, geraten in die „Brandwüste“ und in Ruinenlandschaften, wo sie – wie abartig un-neu – von aufgescheuchten, nach Menschenfleisch gierenden Zombies (statt, wie im ersten Film, von mechanischen Monstern) und den brutalen Häschern von der Forschungsstation gejagt zu werden. Schließlich treffen sie auf Rebellen. Fortsetzung folgt.

Thriller-Fiction auf läppisch: 08/15-Action, ein Horror-Gemisch mit infizierten und diesmal ziemlich schnellen Zombie-Fratzen-Flitzern, unappetitlichen Wunden; gewöhnliche Abknall-Motive. Nichts Neues an der trüben Kinder-Kriegs-Front. Die Langeweile ist enorm (= 1 PÖNI).