Knight Moves – Ein mörderisches Spiel Kritik

Wolfgang Petersen hat es mit “Tod im Spiegel“ bewiesen und Kollege Carl Schenkel zeigt es jetzt auch: Deutsche Regisseure können was, wenn man sie in einer professionellen Umgebung arbeiten lässt. „KNIGHT MOVES – EIN MÖRDERISCHES SPIEL“ von Carl Schenkel (USA/D 1991; 108 Minuten; Start D: 16.01.1992) ist nach “Kalt wie Eis“, “Abwärts“ und “Zwei Frauen“ sein 4. und bester Kinofilm. Er entstand in deutsch-amerikanischer Co-Produktion. Und: Es geht in der Tat um ein “mörderisches Spiel“.

Peter Sanderson ist Großmeister des Schachspiels. Gerade nimmt er an einem internationalen Turnier teil, als sein Interesse auf die attraktive Kathy Sheppard gelenkt wird.
Er wird in eine Mordserie verwickelt, bei der er bald der Hauptverdächtige ist. Dabei geht es um ein ganz übles Spiel, das vor Jahren zwischen zwei Jungen begonnen hat, und das jetzt eine schlimme Fortsetzung findet. Deshalb wurde Kathy auf Peter angesetzt. Sie ist Psychologin und arbeitet für die Polizei. Ohne es erst zu ahnen gibt es einen unsichtbaren Gegner. Und der denkt sich immer bösere Dinge aus. Und so geschickt, dass der störrische und nicht sehr zugängliche Peter im Schlamassel zu ersticken droht. Aber wer ist es?: Das ist auch hier die Frage.

Carl Schenkel setzt auf spannende Fährten und heiße Emotionen. Immer wieder lockt er uns auf die Erzähl-Ebene von “Feuer“ und “Wasser“ und strapaziert die Spannungsnerven. Kino pur. In den Hauptrollen: CHRISTOPHER LAMBERT, DIANE LANE und TOM SKERRITT als hinterher hechelnder Polizist.

“Knight Moves – Ein mörderisches Spiel“ ist ein erstklassiger Thriller (= 4 PÖNIs).

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