Heat Kritik

HEAT“ von Dick Richards (USA 1986; 112 Minuten; Start D: 26.11.1987; Videoveröffentlichung: 13.06.1988). In dem spielt Burt Reynolds die Hauptrolle.

Als Nick Escalante sieht er aus und tritt auf wie ein Bär, ist aber in Wirklichkeit ein streunender Straßenköter, der in Las Vegas hängen geblieben ist und von Venedig träumt. Der sich für ein paar Dollar von Muttersöhnchen “bestellt“ verhauen lässt und einem Millionärsjüngling die Minderwertigkeitsgefühle auszutreiben versucht. Kurzum: ein großer Kerl mit ebensolchen Herzen. Als aber die Freundin von Nick von einem neurotischen Gangster-Bubi malträtiert wird, macht der einstige Elitekämpfer aus Vietnam noch einmal ernst.

William Goldman zählt seit “Der Marathon-Mann“ und “Die Unbestechlichen“ zu den renommiertesten Hollywood-Autoren. Hier hat er für Burt Reynolds eine Paraderolle geschrieben. Als desillusionierter Fighter und passionierter Dauerträumer muss er noch einmal in der großen, schmutzigen Stadt lospoltern, bevor er endlich seinen privaten Freiraum bekommt. “Heat“ ist ein interessanter, spannender, atmosphärisch reizvoller Reißer über einen starken Mann, der lieber ruhiger und schwächer sein möchte (= 3 ½ PÖNIs).

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