Green Card Kritik

Der Australier Peter Weir hat sich mit Filmen wie “Picknick am Valentinstag“, “Der einzige Zeuge“ und “Der Club der toten Dichter“ weltweit einen Namen gemacht. Sein neuester Film, bei dem er auch das Drehbuch geschrieben hat, heißt „GREEN CARD“ von Peter Weir (USA/Australien/Fr 1990; 103 Minuten; Start D: 07.03.1991); und bekam hierzulande den Titelzusatz: “Schein-Ehe mit Hindernissen“.

Was bereits einiges verrät. ER, der Franzose George, ist Komponist und möchte in New York fröhlich jobben. Doch dazu benötigt er die berüchtigte “Grüne Karte“, das Dokument für Ausländer, wenn sie in Amerika leben und arbeiten wollen. SIE ist jung, hübsch und selbstbewusst, heißt Brontë und hat gerade ihre Traumwohnung entdeckt. Allerdings: Für die benötigt sie einen Ehemann, weil nur ein Ehepaar in diese große Traumwohnung einziehen darf. Beide passen unmöglich zusammen und heiraten dennoch. Der Zweck heiligt die Mittel. Doch dann müssen sie zusammenrücken, weil die Bürokratie und die Nachbarn für Probleme und Stress sorgen.

Was sich liebt, neckt sich umso häufiger, eine alte, bewährte Komödien- Regel. Peter Weir hat mit “Green Card — Schein-Ehe mit Hindernissen“ eine hinreißende Unterhaltung geschaffen. Eine Zweierkiste mit Pfiff und viel Witz, bei der mit Gerard Depardieu als durchtriebener Charmeur und Andie Macdowell, die Hauptakteurin aus “Sex, Lügen und Video“, zwei vorzügliche Darsteller zur Verfügung stehen.“Green Card — Schein-Ehe mit Hindernissen“, das ist wie “Pretty Woman“: Schön, sympathisch und sehr amüsant (= 4 PÖNIs).

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