DAS HAUS DER GEHEIMNISVOLLEN UHREN

„DAS HAUS DER GEHEIMNISVOLLEN UHREN“ von Eli Roth (USA 2017; B: Eric Kripke; nach dem Jugendbuch „Das Geheimnis der Zauberuhr“/Original 1973; deutsch: 2000; K: Rogier Stoffers; M: Nathan Barr; 104 Minuten); ist nur zum Gähnen. ELI ROTH, Jahrgang 1972, ist viel in Sachen Horror unterwegs („Cabin Fever“; 2 x „Hostel“). Zuletzt schuf das das wenig inspirierende Remake von „Death Wish“ mit Bruce Willis. Hier nun vermischt er die Genres: Erst ein bisschen Harry Potter-Bengel-Geschmack, dann aufgemotzte Fantasy-Atmosphäre, gefolgt von Horror-Ansätzen, gemixt mit komödiantischer Verbal-Soße, hinzugefügt mit schulischem Mobbing-Rabatz. Ergebnis: Ein wenig schmackhafter Genre-Eintopf.

Der Waisenboy Lewis (OWEN VACCARO) landet im Hexenhaus seines verschrobenen Zauberer-Onkels Jonathan Barnavelt (JACK BLACK) in der Kleinstadt Zebedee in Michigan, wo dieser gemeinsam mit seiner kessen hexischen Nachbarin Florence Zimmerman (was macht CATE BLANCHETT hier?) irgendeine Uhr sucht, in seinem sowieso schon mit Uhren vollgestopften Haus, die eine Macht besitzt, um die ganze Welt auszulöschen. Oder so. Jedenfalls tauchen böse Tote versehentlich wieder auf, und man duelliert sich mit langweiligem Hokuspokus-Karacho.

Die Effekte: gruselig-fad. Die Story: Jack Black & Cate Blanchett erklären sie uns andauernd; wie ermüdend. Der Rest – schade um die verschenkte Kinobesuchs-Zeit (= 1 PÖNI).