BAD SPIES

„BAD SPIES“ von Susanne Fogel (Co-B + R; USA 2017; Co-B: David Iserson; K: Barry Peterson; M: Tyler Bates; 116 Minuten); zwei – sagen wir mal – eigentlich nicht ganz so helle Freundinnen: die neurotische Gemüseverkäuferin Audrey (MILA KUNIS/2 x „Bad Mums“), die wie ein Model aussieht und plump auftritt, und ihre quirlige, zwanghaft-hysterische Nervensäge-Freundin Morgan (Komikerin KATE McKINNON/“Ghostbusters“-2016). Weil der Ex von Audrey alles andere als der Langweiler ist, für den sie ihn hielt, befinden sich sich jetzt in der Bredouille. Schließlich entpuppt sich Drew (JUSTIN THEROUX) als CIA-Akteur, der ihnen einen USB-Stick hinterlässt, hinter dem diverse Geheimdienste sowie massenhaft Killer/Innen her sind. Also machen sich die Girls zu einer eifrigen Weltumrundung auf, die sie – mit dem attraktiven Agenten Sebastian (SAM HEUGHAN) im Schlepptau – gen Wien, Budapest, Prag, Berlin und Amsterdam sowie mit Zwischenstopp Paris führt, wobei sich das Duo alles andere als zimperlich in Sachen Action-Austeilung aufführt, ganz im Gegenteil. Die können auch ’ne Menge zurückballern. Und zünftig wie exzessiv austeilen.

Frauen-Power-Dominanz. Mädels jetzt auch an der Action-Front. Total überdreht, explosiv als gäbe es kein Morgen mehr, mitunter ganz verbal-ulkig „aussagekräftig“, aber immer auf dem Trip, alles noch viel „schlimmer“ zu machen als bisher ihre männlichen Bevorzugten. Die Absicht ist witzig, die Durchführung – „Frauen können alles, auch Terroristen“ – eher läppisch. Motto: Wenn mackenmäßige Tollpatschigkeit zum beliebigen Raserei-Spektakel mit femininem Ausrufungszeichen-Dampf ausartet. Na ja (= 2 PÖNIs).