ABIKALYPSE

PÖNIs:   (1/5)

„ABIKALYPSE“ von Adolfo J. Kolmerer (D 2018; B: Tim Gondi; Co-Produktion: Matthias Schweighöfer; K: Konstantin Freyer; M: Roman Fleischer; 99 Minuten; deutscher Kino-Start: 25.07.2019); können wir schnell hinter uns bringen: vier unreife Nerd-Hirnis. Haben das Abitur bestanden. Galten/gelten als Loser. „Opfer“. Doch sie wollen Anerkennung. Und etwas Besonderes veranstalten, mit Papas Diplomaten-Money: D I E PARTY. Damit man sich in der Penne ewig an SIE erinnert. Eine Stunde geht es verklemmt, vorhersehbar, völlig gaga zu, bevor dann doch – wenn die Masken endlich fallen – etwas sympathische Bewegung ins maue Spiel kommt. Erst lausig viel Affen-Theater, dann die Moral-Wendung. Motto: Freundschaft ist wichtiger als Party-Betäubung. AHA.

Neuer deutscher Debüt-Schwank. Besetzt mit unglaubwürdigen Figuren, dazu dümmlich gespielt und vor allem: beinahe völlig uninteressant im Erzählkonstrukt. Es gilt, Lebenszeit plus Geld zu sparen (= 1 PÖNI).

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