PÖNIs: (4/5)
Der heutige Streich „DIE ROSENSCHLACHT“ ist ein Remake des Altstoffes, mit nunmehr neuem Komik-Zunder. Und auch hier gewinnen, „siegen“ die beiden Hauptakteure : „Oscar“-Preisträgerin OLIVIA COLMAN („The Favourite – Intrigen und Irrsinn“/2019) und der ewige „Sherlock“ BENEDICT CUMBERBATCH ( = Ahnenforscher fanden heraus, dass Cumberbatch ein Cousin 16. Grades von Arthur Conan Doyle ist, dem Schöpfer von Sherlock Holmes = ). Ihr „komisches“, also süffisantes Spiel reizt köstlich. ER, Theo leitet hauptsächlich das erfolgreiche Leben der Familie als Spitzenarchitekt; SIE ist eine exzellente Köchin und kümmert sich rührend um die zwei sonnigen Kinder. Damit ist das private System, das sich jetzt in den USA bewegt, in ständigem Schwung. Doch hinter der Fassade dieses perfektes Da-Seins braut sich ein gigantischer Wums zusammen. Motto: Man vermag noch so spitzenmäßig viel ackern, wenn sich dennoch ein gigantischer Sturm zusammenbraut, denn dann ist – wie wir Berliner sagen – die Kacke am riesigen Dampfen. Theos Karriere erleidet einen empfindlichen Knick, währenddessen die parallele Arbeit seine Gattin als nunmehr begeisterte Restaurant-Betreiberin abhebt. Und wie! Also – entzündet sich mehr und mehr ein explosives Feuerwerk aus gegenseitiger harter Konkurrenz und versteckten Ressentiments.
„Wie war Dein Tag?“ „Der Nachbarshund hat auf die Wäsche gekackt, die Kinder haben wieder Läuse und mein linkes Auge zuckt“. „Mehr Champagner für mich, bitte!“
Amüsant-boshaft! (= 4 PÖNIs).