THE HOUSEMAID – WENN SIE WÜSSTE

PÖNIs: (3,5/5)

PIKANT. HEFTIGER THRILLER. Titel = „THE HOUSEMAID – WENN SIE WÜSSTE“ von Paul Feig (Co-Produktion + R; USA 2025; B: Rebecca Sonnenshine; basiert auf dem gleichnamigen Roman von Freida McFadden/2022, der auf Deutsch unter dem Titel „Wenn sie wüsste“ erschien; K: JOHN SCHWARTZMAN; M: THEODORE SHAPIRO; 132 Minuten; deutscher Kino-Start: 15.01.2026).                      Lassen wir es uns gefallen  – wenn sich beziehungsweise wie sich das fiese fiese Duell zwischen Hausmädchen und Hausfrau im Sinne eines modernen Horrormärchens entwickelt. Ich mag solch spezielle Spannung.

Nicht jeder Neuanfang bietet eine zweite Chance. Die 27-jährigeMillie Calloway (SYDNEY SWEENEY) hofft nach der Entlassung aus dem Gefängnis bei einem wohlhabenden Ehepaar neu anfangen zu können. Doch schon bald merkt sie, dass sich hinter der Fassade aus Luxus und Eleganz eine dunkle Wahrheit verbirgt, die weitaus gefährlicher ist als ihre eigene. Ein verführerisches Spiel und gemeine Geheimnisse, Skandale und vor allem viel Wut-Macht strahlt herum. Mit, natürlich, zünftigen Überraschungen…, also Enthüllungen.

Robuste Suspense dominiert. Sydney Sweeney und AMANDA SEYFRIED (als Nina Winchester) bestimmen in dieser Turbulenz aus Melodram, Groschenroman, Gesellschaftssatire und Horrordrama die Spuren. Während der Regisseur „zuletzt auf eine überdrehte Vergeltungsfantasie“ setzt („Filmdienst“), mit der, möglicherweise, Gerechtigkeit herbeigeführt werden kann. Man darf ziemlich staunen. Manchmal mehr, manchmal , vor allem im Mittelteil, weniger  (= 3 1/2 PÖNIs).

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