TATORT: DIE SCHÖPFUNG (11.1.2026)

PÖNIs: (3/5)


Heute Abend, beim 94. Serienspannungsfilm, hatte das Ensemble um die beiden Domstadt-Kommissare Ballauf & Schenk in dem Massenbetrieb OPER zu tun. Meistens „dahinter“. Hinter der Bühne. Weil es dort geknallt hat. Ein paar Mal. Von wegen – reales Tun, erbaulicher Gesang, die ganz andere – mal spannende, mal faszinierende – oprige Abend-Form von Leben mit Kunst. Und Sterben. Mit einigem Unruhepotenzial. Inmitten dieses architektonischen Tatort-Monstrums. Wo, mehr begleitend, denn tiefer ermittelnd, die beiden Ermittlungshelden herumsuchten. Und wir bald darauf bildlich hingewiesen wurden: schaut Euch DAS an. Einfach so. Stellt keine dummen, also überflüssigen Fragen; die Antworten stellen sich von ganz alleine in den Weg. Außerdem war selten ein Krimi so Tonart-künstlerisch wie soeben. Bedeutet: Selten nahmen wir teil an flotten-schönen Dingen wie Kostümfundus, massigen Chorproben und eifrigen Maskeraden. Ein süffisanter Mix „aus Arien, Theatralik, Lichtspiel und Opernrundgang“ („SZ“). Mit zwei raffinierten Leichen als Begleitpersonen. Diesmal also kein sozialer Brennpunkt, den es für die fleißigen Kölner Beamten zu putzen galt, sondern begrenzte kommissarische Bewegungen mit Last-Charme ( = 3 PÖNIs).

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