MOON, DER PANDA

PÖNIs: (3/5)

TIERISCH. Titel = „MOON, DER PANDA“ von GILLES de MAISTRE“ (Fr/Belgien 2024; B: Prune de Maistre; K: Marie Spencer; M: Armand Amar; 100 Minuten; deutscher Heimkino-WELTKINO-Start: 29.08.2025). Der französische Regisseur GILLES de MAISTRE hat sich in den letzten Jahren auf Spielfilme spezialisiert, die von engen Bindungen zwischen Tieren und Kindern handeln. In „MIA UND DER WEIßE LÖWE“ (s. KINO-Kritik/2019/4 PÖNIS)  und  in „DER WOLF UND DER LÖWE“ (s. KINO-Kritik/2022/3 1/2 PÖNIs)  drehte er mit echten Tieren und verzichtete auf digitale Spezialeffekte.

Tian spielt lieber auf seiner Konsole, als für die Schule zu lernen. Deshalb schickt ihn sein strenger Vater zusammen mit der jüngeren Schwester zur Großmutter in die Berge von Sichuan, nicht ahnend, dass die majestätischen Berge Sichuans eine noch viel größere Ablenkung für den (einsamen) Jungen bereithalten. Als Tian auf seinen Streifzügen durch die dichten Bambuswälder ein Panda-Baby entdeckt, das er Moon nennt und das von seiner Mutter alleingelassen wurde, ist dies nicht nur der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, sondern auch der Beginn eines sagenhaften Wald-Abenteuers.

Fazit: Tian, 12 Jahre (NOE LIU), schließt bei einem Besuch seiner Großmutter in den Bergen von Sichuan heimliche Freundschaft mit einem kleinen Pandabären. Den er Moon nennt. Seine Entdeckung hält er geheim. Der abenteuerliche Kinder- und Familienfilm ist weitgehend aus Sicht des Kindes erzählt und tritt für eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier sowie für den familiären Zusammenhalt ein. Die Naturaufnahmen imponieren. Ein junger Panda als „Hauptdarsteller“ erstaunt.  (= 3 PÖNIs).

Teilen mit: