MIT LIEBE UND CHANSONS

PÖNIs: (3/5)

EINE BEDEUTSAME FRANZÖSISCHE FAMILIE. Titel = „MIT LIEBE UND CHANSONS“ von KEN SCOTT (B + R; Fr/Kanada 2024; nach dem biographischen Roman von Roland Perez; K: Guillaume Schiffman; M: Nicolas  Errèra; 102 Minuten; deutscher Kino-Start: 27.11.2025). Paris in den 1960er Jahren: Die Freude ist groß. Esther Perez (LEILA BEKHTI) bringt ihr sechstes Kind zur Welt, den kleinen Roland. Er wird mit einer Fehlbildung am Fuß geboren. Die Ärzte sind sich sicher, dass Roland niemals richtig laufen wird. Doch die Mutter ist eine starke und sture Frau. Die ihrem Kopf und vor allem ihrem Herzen folgt. Entgegen aller Ratschläge verspricht sie Roland, dass er an seinem ersten Schultag „richtig laufen wird“, Roland wird ein glücklicher Mensch sein. Lautet das Familien-Motto.  Wie bei allen anderen Kinder auch. Was folgt ist der unerschütterliche wie mütterliche Optimismus von Esther. Nie verlegen, sondern ständig auf neue „heilsame“ Erlebnisse setzend. Und dabei diesen „speziellen“ Klängen französischer Chansons lauschend. Die die Familie in Schwung halten.

„Mit Liebe und Chansons“ ist die sagenhafte, aber wahre und mit viel Humor erzählte Geschichte von der größten Liebe, die es geben kann: die einer Mutter zu ihrem Kind. Berührend wie warmherzig. Der französische Streifen verpackt schwere Schicksalsschläge in eine mit zahlreichen Pointen und Nachwirkungen begleitete Tragikomödie. Währenddessen beschallen französische  Schlager und Chansons den schwierigen häuslichen wie medizinischen Lebenskampf. Beleben flott die immensen Bewegungen der Sixties (= 3 PÖNIs).

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