MÄDELSTRIP

„MÄDELSTRIP“ von Jonathan Levine (USA 2016; B: Katie Dippold; K: Florian Ballhaus; M: Chris Bacon; Theodore Shapiro; 91 Minuten); kurz gesagt – dies ist der blödeste, einfältigste und primitivste Ami-Film der letzten Zeit. Obwohl in einer der beiden Weibs-Hauptrollen AMY SCHUMER mitspielt! Leute, Amy Schumer, die Klasse US-Comedy-TV-Lady („Inside Amy Schumer“), mit ihrem (sonstigen) Anarcho-Radau, mit ihrer frechen, doppelzüngigen Kodderschnauze. Die neulich im Kino so heftig-deftig verbal abrockte in „Dating Queen“ (s. Kino-KRITIK). Aus dieser cholerischen Hüterin der köstlich schlimmen Worte wird hier eine dumme, penetrante, hysterische Frust-Zicke um die Mitteldreißig, die einen fürchterlich auf den Dauer-Wecker geht. Als pummlige Schlampe mit nervendem Dauerwortschwall ist gerade – voll verständlich – nicht nur ihr Lover abgehauen, sondern sie wurde eben auch aus ihrem Job als quäkende Klamottenverkäuferin „entfernt“. Weil aber schon ein Club-Urlaub in Ecuador bezahlt ist, zerrt sie ihre alte Mutter von der Couch und schleppt sie mit gen Südamerika. Wo beide prompt gekidnappt werden. Sehr gar nicht ulkig. Und was dann an permanentem Schwachsinn passiert, wollen sie wirklich nicht wissen.

„Snatched“, also „Gefangen“, heißt dieser Belästigungs-Ballast von sauschlechtem, völlig unterhaltungslosem Kino im Original, in dem an der Seite von Amy Schumer nach rund 15 Jahren mal wieder GOLDIE HAWN, 71,  erschreckend auf der Leinwand auftaucht. Geradezu unansehnlich und unangenehm-Ausdrucks-plump.

„Mädelstrip“, eine erbärmlich-banale Posse. Bei und in der kein Gag so dämlich ist, dass er nicht doch benutzt wird; und was hier überhaupt warum abläuft, ist durchgehend völlig egal. Selten einen so dauerhaften Voll-Mist gesehen: Lebenszeit- und Geldvergeudung (= 0 PÖNIs).