EMOJI – DER FILM

„EMOJI – DER FILM“ von Tony Leondis (Co-B + R; USA 2014-2016; Co-B: Eric Siegel; Mike White; M: Patrick Doyle; 86 Minuten; auch in 3 D); zu meinem Leidwesen (oder auch nicht), ich besitze kein Handy. Habe auch kein E – I – oder U-Pad, nix dergleichen vorhanden. Lebe trotzdem recht vergnüglich. Kannte also Emojis nicht. Dachte an eine Kuchen- oder Eis-Sorte. Na ja, ich übertreibe vielleicht etwas, jedenfalls aber bin mit diesen Bildzeichen auf Handys nicht vertraut.

Jetzt könnte mich ja der Film auf die in der App eines Smartphones, in der dortigen Stadt Textopolis „lebenden“ Emojis, neugierig machen. Wie sie hoffnungsvoll warten, vom Besitzer in Gebrauch genommen zu werden. Und: Ja nicht etwa gelöscht zu werden. Tut der Lahmarsch von Film aber nicht. Zeigt stattdessen „menschliche“ Emoji-Loser, die gerne „nach Höherem“ streben und dabei hysterische sog. „Abenteuer“ erleben. Besonders unappetitlich: Figur „Hi-5, eine eklig aussehende sprechende „Würstchen“-Hand.

Im Amiland fiel der Bunt-Streifen bei der Kritik voll durch. „Unverhüllt idiotisch“ nannte Kritiker Glen Kenny in der „New York Times“ diesen Bunt-Streifen aus dem Trick-Hause „Sony“. Alonso Duralde von „The Wrap“ beurteilte den Doof-Film als „Seele-Brech-Katastrophe“ und sprach von „kompletter Verschwendung von Zeit“. Und in „The Guardian“ nannte Charles Bramesco den Film ein „heimtückisches Übel“, dumm und dünn“ in eine Smartphone-Werbung verkleidet“.

Kann mich dem nur anschließen; habe mich extrem gelangweilt (= 1 PÖNI; für das schmierige Kacke-Emoji).