
PÖNIs: (3/5)
WEITERSPIELEN. Titel = „TICKET INS LEBEN“ von Jean-Pierre Améris (Co-B + R; Fr 2024; Co-B: Marion Michau; K: Pierre Milon; ; 91 Minute; deutscher Kino-Start: 28.05.2026). Der Chansonnier Antoine (GÉRARD DARMON) ist in seinem Heimatland seit Jahrzehnten ein gefeierter Star. Als er auf der Bühne zusammenbricht, scheint das Ende seiner Karriere besiegelt. Frustriert plant er seinen (Lebens-)Abgang und nimmt den nächsten Zug nach Genf. Doch die Reise verläuft anders als geplant, denn in seinem Abteil begegnet ihm die temperamentvolle Victoire (VALÉRIE LEMERCIER), ein glühender Fan des Sängers und voller unerschütterlichem Optimismus. Antoine will sie schnellstens loswerden, doch SIE lässt sich schwer abwimmeln und bringt, ohne es zu ahnen, seine Pläne ins Wanken. Und, mehr oder weniger, stakst ihm die quirlige Nervensäge – lang-wie folgsam – an die Seelenteile. Und nervt auch, mitunter ziemlich ungalant, den beteiligten Freund des Sängers, den Manager. Auf dass Antoine schon mal zwischendurch Bilanz zieht: „Dies ist der reinste Hindernislauf, wenn man sterben will“.
Der Film teilt französische Freundlichkeit aus, mit unerwarteten Neuanfängen und nettem (Liebes-)Glück. In der Art (= 3 PÖNIs).