TATORT: SCHMERZ (22.2.2026)

PÖNIs: (4/5)

(Fotoquelle: WDR / Thomas Kost)

DORTMUND. Die Person PETER FABER. Hat sich längst zu einem Sonderposten-Polizist gemausert. Zu viel Fieses hat er erlebt. Erleben müssen. Wo immer ER auftaucht, stimmen die Konditionen Recht und Ungerecht nicht mehr. Was er meint, mit wem ER in Berührung kommt, besitzt unangenehme Spuren. Das war bei der vorletzten Folge, „Abstellgleis“, so (s. TV-Kritik auf meiner Homepage/30.3.25/5 PÖNIs), und diese Wirkung wurde auch heute erreicht (B: Jürgen Werner / R: Torsten C. Fischer). Zumal der Titel schon die „Krimi“-Vorlage bestimmt: Wir befinden uns im Krieg. Menschen teilen aus. Schießen zurück. Während die Story von Altfällen berichtet. Diese eingemeindet. Von Vorgestern hinein ins Heute. Mit gestrigen Wurzeln. Kompliziert? Erklärungstechnisch schon. Während Faber durch die Gegend tapert und viel zu denken bekommt. Während 2. = Wir es wieder – wie Faber – mit diesem Schnösel Daniel Kossik (STEFAN KONASKE) zu tun bekommen, der bis 2017 „Tatort“-Ermittler war, jetzt wieder als LKA-Typ auftaucht, um Faber zu attackieren. Da gibt es noch einiges zu sagen. Und zu tun. Während 3. = sich Faber letztlich von Kollegin Rosa Herzog (STEFANIE REINSPERBER) verabschiedet. Die genug hat von diesem ansteckenden Müll. Hier wie dort. Motto: Krieg bekommt staunende Gesichter. Gedanken. Ekeleien. Dimensionen der Gewalt.
„Manchmal den Schlussstrich ziehen, ist das Beste“. Es ist viel, was hier abläuft. Und bisweilen schwer zu ertragen. Aber immer packend interessant. Motto: Und nun? Was ist jetzt los? Wie geht es weiter? ( = 4 PÖNIs).

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