PÖNIs: (4/5)

(Fotoquelle: Benoit Linder / SWR)
Komisch. Wenn in einem Unruhe herrscht; obwohl man denkt, DAS-hier und DAS-nicht passiert nicht gerade. Und man so halbwegs mitkriegt, dass sich gerade Kollegen/Innen zoffen. Also richtig. Wieso das?: Weil es um Schuld und einen Toten geht. „Einer unter denen, von der Polizeitruppe“, genannt Kriminaldauerdienstler, hat wohl ziemlich Dreck am Stecken. Jedenfalls spricht immer mehr dafür, dass, also dass unsere SCHÜTZLINGE – „Wir sind Polizei, Mann“ – wie Lügenbolde gemein herum-trollen. An drei Schauplätzen.
Ein exzellentes Thriller-Krimi-Kammerspiel galt es aufzunehmen. Mit sehr verschiedenen Beamten-Charakteren ausgestattet. Aber nicht irgendwie-wüst, sondern irgendwie – wie – in einem robusten und ziemlich spannenden Possen-Drama. Und wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es diesmal darum geht, wie unsere sonst so brave Beamtenlandschaft funktioniert, wenn diese emotional angepinkelt wird. Und immer umfangreicher anstatt aufklärerischer auf die beschmutzten Uniformen bekommt. Ein doller TATORT-Krimi. Ein hervorragender Spannungsstreich war das heute Abend ( = 4 PÖNIS).
