TATORT: GEGEN DIE ZEIT (26.4.2026)

PÖNIs: (4/5)

(Fotoquelle: ORF/Petro Domenig)

Eine Leiche am Straßenrand führt Eisner und Fellner mitten in die emotional hoch aufgeladene Jugendhilfe „Sonnenhof“. Das Mordopfer war hier der Leiter. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden. Während sich die beiden Ermittler daranmachen, die Dynamik in dieser WG nachzuvollziehen und dabei auf ebenso viele Schicksalsschläge wie Konflikte stoßen. Und bekommen mit, wie hier mit Gewalt gehandhabt wird. Aber auch die anderen Betreuer schalten auf Durchlauf, wenn es um Details geht.
UND: Bzw. ABER: Für die Jugendlichen geht es ums Ganze. Es ist ihre letzte Chance auf ein halbwegs normales Leben. Wenn sie es hier und jetzt nicht schaffen, fällt ihr letztes Sicherheitsnetz weg. Die Ermittlungen bringen das so schon empfindliche Gleichgewicht ins Wanken; jeder Schritt/jede Bewegung von Eisner und Fellner könnten zu einer Eskalation frühen. Und – da gilt es ja noch, einen Mörder zu schnappen.
Der Krimi als Studie über Ja und Nein zum Abseits-Dasein. Motto: Wie kaputt leben wir eigentlich, wenn wir die Handlungen der Generationen betrachten, also wahrnehmen. Und was sollen wir daraus folgern. Ein starker „Tatort“ ( = 4 PÖNIs).

Teilen mit: