PÖNIs: (4/5)

(Fotoquelle: rbb / Conny Klein)
Meine liebe Güte. Wie oft war ich damals unterwegs, von Westberlin nach Ostberlin, um mir die neuesten CORINNA HARFOUCH-Filme anzusehen. Und gerade habe ich mir Zeit genommen, um ihren sechsten und zugleich auch letzten ARD-„Tatort“-Krimi anzuschauen. DER ist eigentlich fürchterlich bekloppt, aber ich fand ihn gut.
Was habe ich erlebt? Eine angespannte Stimmung im Westwald. Doch SIE grinst. Hildegard Knef begleitet stimmig hintergründig, also sängerisch, die düstere Szenerie, über ein charmantes plötzliches Hintergrund-Wolfslied. Was passt.
Corinna, die nochmal Susanne Bonard heißt, erläutert „Den Fall lösen Sie auch ohne mich“. Was Robert veranlasst, sich schreiend abzuseilen, um in einer Disco solo abzutanzen. Um sich danach bei einem Verdächtigen schwulisch zu amüsieren.
Während Bonard angeknockt im Wald pennt. Mit einer Begleiterin.
In den Dialogen taucht das Wort KÜCHENPSYCHOLOGISCH auf. Nicht fragen, sondern hinnehmen.
Und so weiter. Corinna-Susanne auf dem Adé-Weg.
Und so weiter.
Der Spannungsfilm hat mir gefallen. Und das Ende auch ( = 4 PÖNIs).
