PÖNIs: (4/5)

(Fotoquelle: HR/ARD Degeto Film/Sommerhaus/Philipp Sichler)
SIE sind Neulinge beim ARD-„Tatort“-Frankfurt/Main und zuständig für Altfälle, die aus dem „amtlichen“ Kellerbüro heraus bearbeitet werden.
Etliche Jahre nach einem verheerenden Hochhausbrand kämpfen die Angehörigen der Opfer noch immer für Gerechtigkeit. Als Maryam Azadi (MELIKA FOROUTAN) und Hamza Kulina (EDIN HASANOVIC) mit den Ermittlungen in ihrem dritten Fall beginnen, geraten auch sie in die Schusslinie mächtiger Gegenspieler. Mit besten Verbindungen.
Nach „Dunkelheit“ (vom 5. Oktober 2025/s. KRITIK) und „Licht“ (vom 30. November 2025/s. KRITIK) lautete heute ihr böses Motto: „Was genau ist die Wahrheit?“ „Dass das hier alles eine riesengroße korrupte Scheiße ist. Und dass es manchmal keine Gerechtigkeit gibt“. Oder? Sebastian Heeg und Tom Schilling (Buch) und Rick Ostermann (Regie) sorgten gerade für eine „spezielle“ Spannungsstimmung. Bei der es „packend-normal“ zuging, weil die Mitwirkenden unangestrengt, aber intensiv – ihre gestressten Seelen mit-einbrachten. Um SO diese – wie schon bei den ersten beiden tollen Frankfurter Krimi-Folgen – mitlaufen zu lassen.
Ein weiterhin großes Krimi-Lob für die derzeit überzeugendste „Tatort“-Krimi-Kost aus FfM ( = 4 PÖNIs).
