POLIZEIRUF 110: DER WANDERER ZIEHT VON DANNEN (15.2.2026)

)Fotoquelle: MDR / Felix Abraham)

„DER WANDERER ZIEHT VON DANNEN“: Ich erinnere mich gerne, wenn die ARD einen neuen „POLIZEIRUF 110“-Kriminalfall ankündigt. Und um so mehr interessiert er mich, wenn die beiden Hauptakteure PETER KURTH (als Henry Koitzsch) und PETER SCHNEIDER (als Michael Lehmann) sind. Zwei bekannte Ermittler aus Halle, die zu den polizeilichen (TV-)Spitzenkräften der Region zählen. Fakt: Sie ermittelten eben-erst zum dritten Mal zusammen, dies aber als Abschiedsvorstellung. Der Anlass: SIE, die starke Quoten mit ihren ersten beiden Krimis einfuhren, wurden gekündigt. Warum man „mit Denen“ sogleich wieder aufhört, ist nicht ganz klar. Der „Veranstalter“ MDR hat sich diesbezüglich nicht deutlich und klar genug ausgedrückt. Erklärt. Sollte aber zur Kenntnis nehmen, heuer ein hervorragendes Spannungspfund aus dem Osten unverständlicherweise fallen gelassen zu haben. Warum? Weshalb? Wieso eigentlich? Der Abschluss gehört in die Fortführung. Am besten wieder von Clemens Meyer (Drehbuch) und Thomas Stuber (Regie). DIE verstehen Bindungen herzustellen. Auch sicherlich in kürzeren Zeitsprüngen.

Ihr Fall-heute – war knifflig. Und exzellent mit Düsterkeit. Und Verbunden mit den beiden Vor-Fällen: „An der Saale hellem Strande“ (2021) und „Der Dicke liebt“ (2024). Wie war DAS und wie ist WAS-heute. Wenn beziehungsweise wo Lebensmordfälle grummeln. Entdeckt werden müssen. „Muss nachdenken“, meint Koitzsch. Woraufhin Lehmann stumm nickt. Was noch auffällt: DIE REDEN WENIGER ALS DIE WEST-ORIGINALE. Wunderbar. Ohne Verfallsdatum ( = 5 PÖNIs).

Teilen mit: