PÖNIS BLOG 394 (03.07.2023): „THE PIANO TUNER“; „MINIONS & MONSTER“; CHARLES TRENET

0.) Wir konzentrieren uns also wieder komplett aufs KINO. Der deutsche WM-Fußball hat uns genügend abgestraft. Aber wenigstens haben wir es künftig nicht mehr mit einem Nationaltrainer Julian Nagelsmann zu tun.

1.)       SPITZE! Titel = „THE PIANO TUNER“ von Daniel Roher (Co-B + R; USA/Kanada 2024: Co-B: Robert Ramsey; K: Lowell A. Meyer; M: Will Bates; 109 Minuten; deutscher Kino-Start: 02.07.2026).  Es gibt Filme, die sind eine Unterhaltungswohltat. Wie DIESER Prima-Streich. Der durchweg für Show- und Krimi-Spaß sorgt. Sowohl beim Kinogang wie auch beim dortigen Verabschieden. Weil ER wieder einmal auftritt: DUSTIN HOFFMAN !  Schließlich müsse dieser mit 88 Jahren, sieben „Oscar“-Nominierungen, zwei Hauptdarsteller-Oscar-Prämien und diversen „Golden Globe“-Auszeichnungen sowie vielen, vielen und nochmal vielen … Preisen nichts mehr beweisen. Und jetzt lautet das Fazit gerade: „Eine clever inszenierte, warmherzig amüsante Krimi-Lovestory mit exzellenter Besetzung“ (Arthaus-Portal).  Zudem  – „THE PIANO TUNER“ ist eine anrührende Hommage an DUSTIN HOFFMAN, der 2027 seinen 90: Geburtstag feiert und dann auf 60 Jahre im Filmgeschäft zurückblickt. Wie er hier in einer köstlichen Nebenrolle seinem jungen Kollegen LEO WOODALL /als Niki White einfach das Feld überlässt, mit kauzigem Humor brilliert und auch als Katalysator für die Liebesgeschichte fungiert („Jetzt trag ihr doch endlich die Bücher nach Hause“) ist begnadet gespielt. Dustin Hoffman ist so etwas wie der bescheidene Star dieses Films, und darum ist sein dreidimensionales Konterfei gelegentlich als Wackeldackel im Firmenwagen zu sehen.

„THE PIANO TUNER“ erzählt die Geschichte von eben Niki White, einem hochbegabtem Klavierstimmer mit absolutem Gehör. Nachdem einst seine vielversprechende Musikkarriere ein abruptes Ende fand, zieht er gemeinsam mit seinem ebenso eigenwilligen wie charmanten Mentor Harry Horowitz (-Hoffman) von Auftrag zu Auftrag durch die ehrwürdigen Konzertsäle, luxuriösen Apartments und wohlhabenden Viertel New Yorks. Dabei begegnet beiden eine Vielzahl exzentrischer Kunden/Innen  wie auch Ruthie (HAVANA ROSE LIU), eine ambitionierte Kompositionsstudentin, die sowohl Nikis musikalisches als auch moralisches Selbstverständnis zunehmend herausfordert. Als der Gangster und Sicherheitsprofi Uri (LIOR RAZ) erkennt, dass sich Nikis sensible Hörfähigkeit nicht nur zum Stimmen von Instrumenten, sondern auch auch zum „leichten Knacken“ von Tresoren eignet, macht er ihm ein verlockendes Angebot. Von der Aussicht auf schnelles Geld getrieben, hofft Niki, damit Harry und dessen Frau Marla in ihrer finanziellen Not zu helfen und die Kosten für Harrys medizinische Behandlung zu decken.

Doch je tiefer er damit in Uris gefährliche Unterwelt hineingezogen wird, desto mehr gerät auch seine Beziehung zu  Ruthie unter Druck. In einem Dilemma zwischen Loyalität, Schuld und Verlangen muss Niki sich bald entscheiden, wer er sein will.

Drei wissenswerte Fakten über „The Piano Tuner“: DUSTIN HOFFMAN WOLLTE URSPRÜNGLICH KONZERTPIANIST WERDEN. Bevor er sich der Schauspielerei zuwandte, studierte Dustin Hoffman am Los Angeles Conservatory of Music. Für seinen Part als Harry Horowitz konnte er daher auf persönliche Erfahrungen mit Musik und Instrumenten zurückgreifen.        LEO WOODALL LERNTE FÜR DEN FILM KLAVIER.  Gemeinsam mit Executive Music Producer MARIUS DE VRIES  arbeiteten Leo Woodall und Havana Rose Liu intensiv daran, sein Klavierspiel möglichst authentisch wirken zu lassen. Dafür eignete er sich eigens ein dreiminütiges Klavierstück an.          ER HÖRT ALLES! KLAVIERSTIMMEN UND TRESORKNACKEN HABEN MEHR GEMEINSAM, ALS MAN DENKT.  Die zentrale Idee des Films entstand aus der Erkenntnis, dass beide Tätigkeiten auf außergewöhnlichem Gehör, Tastsinn und Höchster Präzision beruhen. Aus dieser ungewöhnlichen Verbindung entwickelte der Autoren-Regisseur Daniel Roher die Geschichte  von „The Piano Tuner“, in  der Leo Woodall sogar des leiseste Klicken eines Safes hört. 

Wir notieren gerne:  Was für ein wunderbarer Filmschatz  (= 4 1/2 PÖNIs).

 

2.)        NIEDLICH MIT HÄRTE. Titel = „MINIONS & MONSTER“ von Pierre Coffin (= R + deutsche Synchronstimme; B: Brian Lynch; Produktion: Chris Meledandri; Bill Ryan : M: Heitor Pereira; einige deutsche Synchronstimmen  =  Pierre Coffin (Minions);  Christoph Waltz (Regisseur Max);  Bill Kaulitz (Goomi);  Tom Kaulitz (Jesse Eisenberg / Dort); 90 Minuten; deutscher Kino-Start: 01.07.2026):

Zwei Filme davor: Zuerst „Minions Eins“  als  „ICH – EINFACH UNVERBESSERLICH“ (s. Kino-KRITIK /30.09.2010 /4 PÖNIS)      sowie     „MINIONS – Auf der Suche nach dem Mini-Boss“ (s. Kino-KRITIK /30.06.2022 /4 PÖNIS). Diese US-amerikanische computeranimierte Komödie mit Krimi-Touch

Aus Jux wird ernst. Und zurück. „Minions & Monster“  –  Originaltitel: „Minions & Monsters“, auch „Minions 3“. Dieser dritte Teil der Super-Figuren spielt Action-Power. Denn: M & M erzählt die abgefahrene, irre-witzige, aggressive  Geschichte der hochgeschätzten und natürlich absolut wahren History  der radikalen, also gerne randalierenden, halbgroßen, gelben Männekens (was für ein Versuchssatz). ALSO: Ihr Film spielt dort, wo FILM angesiedelt ist. IM, also BEIM und in  Hollywood der 1920er-Jahre. Wo auch sie sich eifrig bemühen, filmische Eroberungen durchzuführen. Um auch Star-Posen einzuheimsen. Denn in der Welt, wo sich Minions aufhalten, herrscht zuallererst Chaos. Gegen DAS es anzutreten geht. Da jedoch noch ein Monster für die Minions-Produktion fehlt, wird ein magisches Buch beschwört. Irgendwie spielt ein grünes Wesen mit, doch dieses Monster erweist sich mehr als albern denn clever. Was unseren durchgeknallten Gelbteilchen natürlich Schwierigkeiten zuführt. Alles klar? Egal, einfach zulassen. Und Mit-Lustig sein. So was in der Art.

In den mehr als 15 Jahren seit ihrem ersten Auftritt sind die Minions die definitiven Animationsfiguren ihrer Generation geworden. Global bekannt und von Fans geliebt, haben die Illumination Franchises „Ich – Einfach unverbesserlich“ und „Minions weltweit“ mehr als 5,6 Milliarden US-Doller an den weltlichen Kinokassen eingespielt. Und es werden nun sicherlich SEHR VIEL MEHR. Lassen wir sie also erneut reichlich und frech toben  (= 3 PÖNIs).   (Man kann ja zwischendurch mal ’nen Kaffee schlürfen gehen).

 

3.)        M U S I K  = Meine liebe Güte, wann immer ich reisemäßig in Frankreich unterwegs war, begegnete mir auch IMMER wieder eine bestimmten französische Musikalität. Heute, in Berlin, auch wieder:  „LA MER“. Ist bekanntlich ein Chanson des französische  Chansonniers CHARLES TRENET.  Es entstand im Jahr 1943 und wurde vom Maestro erstmals 1946 eingespielt. Seither wurde das Lied von zahlreichen Interpreten gecovert und entwickelte sich zu einem der bekanntesten französischen Klassiker. Und wird heute gerne hofiert:  LA MER  wurde auch dank der Performance von Trenet, zu einem Hit im Nachkriegsfrankreich. Der Erfolg machte bald auch Interpreten in anderen Länder auf das Stück aufmerksam, die Coverversionen aufnahmen. Im Jahr 1966 bezeichnete das amerikanische Billboard-Magazin das Lied  – gemeinsam mit  „La vie en rose“ – als das meistverkaufte französische Lied und zählte knapp 100 Einspielungen. Zu Trenets Tod im Jahr 2001 war diese Zahl bereits auf über 4000 Einspielungen angewachsen. Die Zahl verkaufter Tonträger des Chansons lag zu diesem Zeitpunkt bei über 70 Millionen:

Liebe Grüße ans  La -Meer   von     PÖNI Pönack

kontakt@poenack.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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