1.) WOHLGFALLEN. Titel = „DAS SOMMERBUCH“ von Charlie McDowell (Co-Produktion +R; Finnland/GB 2024; B: Robert Jones; nach dem gleichnamigen Roman/1972 von Tove Jansson/1914-2001; K: Sturla Brandth; M: Jussi Rautaniemi; 90 Minuten; deutscher Kino-Start: 24.06.2026).
Basierend auf TOVE JANSSONS beliebtem Roman erzählt „DAS SOMMERBUCH“ die Geschichte von Sophia, einem neunjährigen Mädchen (EMILY MATMATTHEWS /Debüt als Schauspielerin),das schnell erwachsen wird, und ihrer Großmutter (GLENN CLOSE), die sich dem Ende ihres Lebens nähert. Zusammen mit Sophias Vater (ANDERS DANIELSEN LIE) verbringen sie Zeit im Sommerhaus der Familie auf einer winzigen , unberührten Schäreninsel im Finnischen Meerbusen, erkunden die Insel, sprechen über das Leben, die Natur und alles andere – nur nicht über ihre Gefühle betreffend des Todes von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander. Ein aufziehender Sommersturm wird emotionale Wunden heilen und Bindungen vertiefen …
Die in dem Roman erzählte Geschichte ist zwar fiktiv, doch dienten Robert Jones die vielen Sommer als Inspiration, die sie selbst in der 1920er Jahren als Kind und später mit ihrer Nichte auf Klovharu, einer felsigen Schäre in der Inselgruppe Pellinge, verbrachte. Die Autorin hatte dort im Jahr 1964 gemeinsam mit ihrem Bruder eine bescheidene Hütte gebaut. Jansson verbrachte bis zu ihrem Lebensabend drei Jahrzehnte lang und fünf Monate im Jahr mit ihrer Lebensgefährtin auf der Insel.
Die zeitliche Begegnung mit dem Roman-Ursprung und seinen Figuren haben auch in den überregionalen finnlandschwedischen Medien für ein positives Echo gefunden. GLENN CLOSE führt den skandinavischen Zauber brillant an (= 4 PÖNIs).
2.) Wegen zu großer Hitze habe ich die Texte für den aktuellen B L O G 393 abgebrochen.
Dabei handelt es sich um: „INGEBORG BACHMANN – Jemand, der einmal ich war“ von Regina Schilling (mit der großartigen SANDRA HÜLLER) = 4 PÖNIs sowie um
„SUPERGIRL“ /2026 von Craig Gillespie“ = 3 PÖNIs.
Wünsche allen empfindsamen Fans gesunde Zeiten: PÖNI Pönack
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Ergänzung von Red-Assi Mario:
Als zuständiger Redakteur kann ich zwar Pönis textliche Kritiken nicht schreiben oder ergänzen (zumal ich die Filme ja vorher auch gar nicht sehen kann), aber ich erlaube mir an dieser Stelle einen Song der Woche zu ergänzen. Zumal ich diese seit Jahren auf Abschiedstour befindliche beste „Partyband der Welt“ aus Athens, Georgia, am vergangenen Mittwoch in der Zitadelle Spandau bei ihrem einzigen Deutschland-Konzert live erleben konnte. Seit Ende 1976 gibt es die New Wave-Mitbegründer um Fred Schneider, Kate Pierson und Cindy Wilson und vor allem letztgenanntes Damen-Duo harmoniert mit seinen unverkennbaren Stimmen wie kein zweites im internationalen Musikbusiness. Tanzbar rockiger Spaß im schrill-bunten Retro-Look – und das seit 50 Jahren! Neben dem allseits bekannten „Love Shack“ ist „Roam“ von ihrem 5. Studioalbum „Cosmic Thing“ einer ihrer größten Ohrwurm-Hits. Hier eine Live-Version aus der „Arsenio Hall Show“ aus dem Jahre 1989. Viel Spaß mit The B-52s!
