PÖNIS BLOG 392 (19.06.2026): Podcast „Knights of Cinema“, „THE LOVE THAT REMAINS“, „THE DEATH OF ROBIN HOOD“ und CHARLES  AZNAVOUR

1.)   Jetzt gibt’s was auf die Ohren! Wenn ihr mich mal wieder HÖREN statt immer nur was LESEN wollt, dann habt ihr jetzt die Möglichkeit. Sascha Batzing vom Podcast „Knights of Cinema“ hat mich neulich interviewt, und jetzt ist die Folge online. Hört gerne mal rein. Hier geht’s zum Podcast:
https://open.spotify.com/episode/2hymUs76qUcmr92sZEJpnN?si=L8iL9DWPQ6qCOUl9ejuv7Q
oder auch:
https://www.podcast.de/episode/704035595/70-hans-ulrich-poenack-filmkritiker-was-macht-eine-gute-filmkritik-aus

2.)  ZAUBER. Ein Poem. Titel = „THE LOVE THAT REMAINS“ von Hlynur Pálmason (B + R + Kamera /Drama: Island/Dänemark/Fr/Schweden 2024; M: Harry Hunt; 109 Minuten; deutscher Kino-Start: 18.06.2026).     „The Love That Remains“ wurde im Vorjahr in Cannes uraufgeführt und überzeugte dort sowohl die internationale Filmkritik als auch das Publikum mit seinem verspielen Minimalismus und dieser atemberaubenden Schönheit der isländischen Natur. Außerdem wurde in Cannes die HÜNDIN PANDA mit dem PALM DOG AWARD als BESTER FILMHUND ausgezeichnet. (Für den Autoren-Regisseur und Kameramann war es bereits der dritte Film, der in Cannes seine Premiere feierte.)

Gemeinsam mit ihren drei Kindern und dem Familienhund „PANDA“ führen das Paar Anna und Magnús ein unaufgeregtes Leben an der weiten Küste Islands. Magnús,  der von allen nur Maggi genannt wird, ist als Hochseefischer oft tagelang auf dem Meer, während Anna auf ihren Durchbruch als Künstlerin hofft. Dazwischen wandern sie mit den Kindern in den Bergen, stechen Fische auf den Seen, laufen Schlittschuh, schießen Bogen, sammeln Heidelbeeren oder beobachten Wildpferde und Wale. Dabei haben sich Anna und Maggi schon vor einer ganzen Weile getrennt. Doch irgendwie schaffen es die beiden nicht, auch ihre Leben voneinander zu trennen. Ist es nur der Kinder wegen oder ist das vielleicht noch eine Form von Liebe und Zusammenhalt, was geblieben ist?  Jedenfalls ist die vielfältige Schönheit der isländischen Natur hier nicht bloße Kulisse, sondern auch Spiegel der Figuren, die rau und sanft, warm und kalt, lustig und ernst sein dürfen.

Mit gewitztem Einfallsreichtum und in Bildern immenser Sinnlichkeit erzählt, ist dies-hier ein beeindruckender Film, der die Seele durchatmen lässt und noch lange im Gedächtnis bleibt (wunderbar= 4 PÖNIs).   

3.)       DANN DOCH LIEBER WM-FUSSBALL. Titel = „THE DEATH OF ROBIN HOOD“ von Michael Sarnoski (B + R; USA 2025; K: Pat Scola; M: Jim Ghedi; 122 Minuten; deutscher Kino-Start: 18.06.2023). Eigentlich ist ER als Mittelalter-Held bekannt: ROBIN HOOD. Jetzt ist er das Gegenteil: „HE WAS NO HERO“ steht oben auf dem Filmplakat. Unten lautet der Filmtitel: „DEATH OF ROBIN HOOD“. Alias: HUGH „Robin“ JACKMAN hadert an seinem Lebensende mit seiner von Gewalt und Verbrechen geprägten Vergangenheit. Eigentlich hatte er in einer Schlacht den Todesabschied gesucht, doch stattdessen landet er in der Obhut einer geheimnisvollen „edlen“ Frau, die ihm eine Chance auf Erlösung bietet. Sozusagen – ein Mythos verabschiedet sich. Vom Dasein. Beziehungsweise : Robin Hood rechnet mit der altbekannten Heldensage ab. Doch WIE er dies „veranstaltet“, ist brutal, gemein. Also völlig uninteressant. Und reichlich konfus.

Motto, Fazit: Ein vom Leben gezeichneter Einzelgänger, der nach einem Leben voller Verbrechen und Morden mit seiner Vergangenheit ringt, wird schwer verletzt von einer mysteriösen Frau gefunden, die ihm eine Chance auf „Befreiung“, also Erlösung, bietet. Es sind die letzten Tage des gesetzlosen Robin Hood.

Pustekuchen. Oder: Na schlecht (= 2 PÖNIs).

 

5.)       M U S I K:   Es wird Zeit,  auch mal wieder IHM zuzuhören  –  CHARLES  AZNAVOUR,  wenn er von IHR singt:   S H E  !    Auf Liebes-Deutsch.  Schön.

Beste hitzige Sommer-Grüße

PÖNI Pönack

kontakt@poenack.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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