PARIS MURDER MYSTERY

PÖNIs: (3/5)

TROCKENE SPANNUNG. Titel = „PARIS MURDER MYSTERY“ von Rebecca Zlotowski (Co-B  + R; Fr 2024; Co-B: Anne Berest; Gaelle Macé; K: George Lechaptois; M: Rob; 105 Minuten; deutscher Kino-Start: 16.04.2026). Die Amerikanerin Lilian Steiner (JODIE FOSTER /mit ihrer deutschen Stimme HANSI JOCHMANN) lebt seit Jahren in Paris und hat sich dort einen Namen als exzellente Therapeutin gemacht. Als ihre Patientin Paula (VIRGINIE EFIRA) unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist sie aufgebracht. Fassungslos. War es wirklich Selbstmord, wie die Polizei rasch annimmt? Oder hat jemand sehr geschickt nachgeholfen? Zusammen mit ihrem Ex-Mann Gabriel (DANIEL AUTEUIL), der noch immer nicht von ihr lassen kann, begibt sich Lilian auf eine Spurensuche, um dem Geheimnis von Paula auf die Spur zu kommen.

Hört sich spannender an als es tatsächlich ist. Die zweifache „Oscar“-Preisträgerin JODIE FOSTER ist zurück auf der Leinwand , kommt aber zu oft zu viel zum Schwatzen. Um endlich heraus-zu-kriegen, was beziehungsweise warum was passiert ist. Dabei überrascht eine schroffe Psycho-Jodie Foster, die Hitchcock-Krimi-Charme entwickelt, aber auch mitunter viel zu behäbig agiert. Und die Kollegen/Inn Daniel Auteuil sowie Virginie Efira bisweilen zu sehr abdrängt. Von den von der Regisseurin angepeilten „detektivischen Untertönen“ bleibt zu wenig (= 3 PÖNIs).

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