PÖNIs: (2/5)
Ein Thriller. Mit Alptraum -„Charme“. Bewegungen. Dabei im Blick- und Mittelpunkt: Die Finnin Saga (SEIDI HAARLA) und ihr britischer Ehemann Jon (RUPERT GRINT/ d e r vom Harry-Potter-Team). Ihr Paar-Traum: wir gründen eine Familie. Also beschließen sie, die Gemeinschaft zu vervollständigen. Doch nach der Geburt ihres Sohnes ist Saga überzeugt, dass mit ihrem „Gör“ irgendetwas nicht in Ordnung ist. Es hat die Angewohnheit, beinahe dauerhaft zu schreien. Was als diffuse Angst „startet“, entwickelt sich zu einem Albtraum, in dem sich die mütterliche Liebe zur üblen Grenze zwischen Schutz und Grauen lauthals entwickelt. „NIGHTBORN“ (finnischer Titel: Yön Lapsi; deutsch: „Kind der Nacht“) ist bald erkennbar als eine körperlich spürbare, intensive und mehr und mehr zutiefst verstörende düstere Fabel. die mit nervenden Begriffen über „störende“ Mutterschaft und bedingungslose Liebe.
Synopsis: Die Realisierung. Eine perfekte Familie soll es geben. Aus diesem Grund ziehen Saga und Jon in ein tief im finnischen Wald abgelegenes Haus. Wo Saga einen Großteil ihrer Kindheit verbracht hat. Doch kaum ist ihr Kind geboren, erkennt Saga, trotz aller Beteuerungen ihres privaten und familiären Umfelds, dass mit ihrem Sohn etwas ganz und gar nicht stimmt. UND: Es wird keineswegs besonnener, gar ruhiger. Im Gegenteil, die Ehe droht immer intensiver auseinander zu brechen, während Saga die monströse Klarheit und Wahrheit hinter ihrem düsteren Neugeborenen zu erkennen glaubt.
Horror. Lebt. Vermag aber hier keine besonderen Spannungszeichen zu setzen, sondern erschöpft sich in beziehungsweise mit „Zeichen“ zu verständigen: Baby mit brüllenden Tönen; mit ungeheuerlichem Gejammer, als nordisches Genrekino, dessen Neugier begrenzt unterhält. Motto: „Papa“ ruft nach Frieden, „Mama“ läuft emotional an der Kante.
Die Weltpremiere von „Nightborn“ erfolgte am 14. Februar 2026 im Rahmen der 76. Berlinale. Dort wurde das Werk als einziger Genrefilm in den Hauptwettbewerb eingeladen. Er war der zweite finnische Film seit 2000 im Berlinale-Wettbewerb. (= 2 PÖNIS).
