PÖNIs: (3/5)
Filme sind oftmals pure Stimmungssache. Du hast gerade Lust auf einen richtiges Balla-Movie. Motto: Wenn ein Über-Held erst mal schaut, was so los ist, bevor er in den Ring steigt, um klare Positionen zu beziehen. Zu einem solchen Super-Knüller-Typ gehört der britische Schauspieler-Klopper JASON STATHAM (geboren am 26. Juli 1967). Er wurde als erster Sohn einer Tänzerin und eines Sängers geboren. Vor seiner Film-Zeit war er professioneller Wasserspringer und zwölf Jahre lang Mitglied des britischen Nationalkaders. An den Commonwealth Games 1990 nahm er in drei Disziplinen teil und erreichte als beste Platzierung den achten Platz vom Ein-Meter-Brett. Zwischendurch belegte er den zwölften Platz der Weltrangliste. Außerdem war er Model für Werbekampagnen und Darsteller in TV-Spots.
Greifen wir in die Biografie von JASON STATHAM ein und erklären ihn zum neuerlichen Haupt-Action-Akteur, diesmal aber auf der Leinwand, wo er seit 1998 („Bube, Dame, König, grAS“; !so ist es korrekt!)tätig ist. Mit Unmengen von kinematografischen Volltreffer. Deren Titel zum Beispiel bestückt sind mit Titeln wie „The Expendables“ oder „Fast & Furious 8“ oder „Redemption – Stunde der Vergeltung“. Sortieren wir die Reihenfolge seiner vielen Leinwand-Meutereien, um aktuell mit ihm klarzukommen. Erstens: „Vorher“ war er mal Special-Forces-Soldat. Dann Polizist (mit Namen Cole Reed), heute absolviert er den alltäglichen Männer-Dienst beim reichen Industriellen Taran (JASON WONG). Als DER gekillt wird, muss ER ‚ran. Zweitens: Man macht IHN verantwortlich. Jason bzw. Cole Reed. Drittens: Im Bestreben, dessen Ermordung zu rächen und die Täter zu überführen, gelangt Cole an Bord eines mächtigen Frachters und stößt dabei auf ein internationales Verschwörungsteam. Viertens: „Papa“ startet im Alleingang, das war ja klar, eine gnadenlose Racheaktion auf hoher See… Fünftens: In Sachen ES passiert genau DAS, WAS WIR ERWARTEN/erhoffen, worauf wir entgegenfiebern: Im Alleingang, wie gesagt, beginnt ER, Cole, durchzudrehen. Mit besten Fähigkeiten, sich ständig aufzuregen. Um kräftig auszuteilen. Dabei vermag Jason Statham erneut brillant zu dominieren. Und Sechstens: Ohne groß selbst „beschädigt“ zu werden.
Die letzte halbe Kinostunde offenbart Power-Dynamik vom Rüdesten. Macht Laune. Wenn der unangefochtene Champion des knalligen, SEHR unterhaltsamen Actionkinos; gemeinsam mit dem exzellenten Regie-Rüpel JEAN-FRANCOIS RICHET („Public Enemy No 1“) heftigst powert, also loslegt, denn dadurch ist wegen I H M, wegen „Cole“ Statham, tatsächlich erneut ein spektakulärer Leinwandtrubel garantiert. Denn hier mischt der aktuelle Action-Aufräumer nicht nur die Besatzung eines ganzen Schiffes nach alle Regelnder Action-Kunst auf, sondern sorgt – Hallelujah – auf der schäbigen Welt wieder für Recht und Ordnung. Mit vollem Körper- und Hände-Einsatz!
Das Kino brummt – also DENN mal LOS (= 3 PÖNIs).
