PÖNIs: (3/5)
Besonders französische Filme, also speziell französische Figuren, haben es mir im Kino angetan. Neuestes Beispiel ist ein Lichtspielhaus-Angebot mit dem seltsamen Namen „MARSUPILAMI“. DER hat Zuhause in der französischen Heimat bereits Millionen-Kinokassen-Interessenten gebucht. Insgesamt wurden in Frankreich rund 6,1 Millionen Tickets verkauft. Nun gilt der weitere Anlauf bei uns. Dabei gebe ich zu, bislang mit diesem eigenartigem Wesen nur begrenzt zu tun gehabt zu haben.
Was also passiert gerade, i s t hier JETZT los?
Wir blicken erst einmal auf Menschen wie David (PHILIPPE LACHEAU). Der ist in einem Zoo angestellt. Seine Ex.Frau Tess macht ihm wie gewohnt Vorwürfe, wenn er ihr den gemeinsamen Sohn Leó mal wieder zu spät vom Ausflug zurückbringt. Dabei hat Léo nur einen Wunsch: Gemeinsame Ferien mit Mama und Papa unter einer Bedingungen – sie dürfen sich nicht schon wieder streiten. Kurz darauf wird David von seinem zwielichtigen Boss Jeffrey Malone (JEAN RENO) vor die Wahl gestellt: Entweder kann er den demnächst Hyänen im Zoo als Futter dienen oder schmuggelt halt das geheimnisvolles Paket während der Kreuzfahrt von Südamerika nach Frankreich.
Der Überraschungsurlaub sorgt für enorme Unruhe, denn zur Tarnung darf die ganze David-Léo-Familie mit -reisen. Und vor allem – das Paket ist heiß begehrt. Als plötzlich ein gepunktetes, kleines Wesen mit Riesenaugen und überlangem Schwanz aus ihm hervorplatzt, ist klar: ES IST EIN NIEDLICHES MARSUPILAMI-Baby. Bedeutet: Jäger und Beschützer des legendären Wesens treten mit-auf den Plan. Ein Abenteuer ist annonciert, voller Spaß, Trubel, klar doch, und mit Überraschungen, die eine erhebliche Rolle spielen.
Vom beschaulichen Pariser Vorort bis nach Südamerika – bietet MARSUPILAMI tempohafte, lustige Bewegungen. Der muntere Film. Mit seinen vielen, turbulenten Facetten. Alles dreht sich um ein putziges Felltier, welches ein immer umfangreicheres Chaos auslöst. Neben den Stars um Philippe Lacheau und Jean Reno spielt das putzige M-Wesen eine besondere Rolle, die mithilfe klassischer Animatronik und ohne computergenerierte Effekte zum Dasein erweckt wurde. Was nicht ständig aus dem Sessel haut, aber ganz urig- emotionale französische Unterhaltsamkeit verbreitet (= 3 PÖNIs).
