H WIE HABICHT

PÖNIs: (3/5)

H WIE HABICHT  von Philippa Lowthorpe (Co-B + R; GB/USA/Singapur 2024/2025; Co-B: Emma Donoghue; der Film basiert auf den 2014 erschienenen Memoiren der Naturforscherin Helen MacDonald; – „H is for Hawk“ /2014;  K: Charlotte Bruus Christensen; M: Emilie Levienaise-Farrouch; 120 Minuten; deutscher Kino-Start: 23.07.2026).

Helen (CLAIRE FOY). Als ihr geliebter Vater, der angesehene Fotojournalist Ailsdair Macdonald (BRENDAN GLEESON), stirbt, wird sie von tiefer Trauer überwältigt und verliert sich in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit beim Beobachten von Vögeln und beim Erkunden der Natur. Besessen von der Idee, selbst einen Habicht abzurichten, holt sie den imposanten Vogel Mabel zu sich nach Cambridge. Fest entschlossen, sich dem mühsamen Prozess der Zähmung eines wilden Tieres zu stellen, füllt Helen ihren Gefrierschrank mit Futter und schaltet ihr Telefon aus. Doch während sie versucht Mabel das Jagen und das eigenständige Fliegen beizubringen, erkennt sie, wie sehr sie ihre eigenen Gefühle und ihr Leben vernachlässigt hat.
Der Bestseller von Helen Macdonald gilt als moderner Klassiker der Nature Writing-Literatur. Die Kinoadaption bringt diese besondere, spezielle Geschichte nun mit – zeitweise – emotioneller Wucht und – ab und an -visueller Kraft auf die Leinwand.

In der Hauptrolle bemüht sich Golden Globe-Gewinnerin CLAIRE FOY („The Crown“) an der Seite des „Oscar“-Nominierten BRENDAN GLEESON („The Banshees of Inisherin“) sowie mit Denise Gough („Andor“), Sam Spruell und Lindsay Duncan („Alice im Wunderland“/“Birdman“). Dies ist ein beeindruckender Film, der vor allem gegen Ende mit enormer visueller Kraft gefüllt ist.

H wie HABICHT ist eine romanhafte autobiografische Abhandlung der britischen Autorin Helen Macdonald. Die britische Originalausgabe mit dem Titel H is for Hawk erschien im Jahr 2014 im Jonathan Cape Verlag  und umfasst 300 Seiten. Die deutsche Erstausgabe kam am 7. August 2015 im Allegria-Verlag in der Übersetzung von Ulrike Kretschmer auf den Markt. Der Roman wurde 2014 mit dem Samuel-Johnson-Preis ausgezeichnet und dem Costa Book Award belobigt.  (=  Filmnotierung: 3 PÖNIs).

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