PÖNIs: (2,5/5)
Dialog-Treffer am Tisch. In seinem neuen Film lässt der Autoren-Regisseur Jim Jarmusch namhafte Akteure wie TOM WAITS; ADAM DRIVER; CHARLOTTE RAMPLING; CATE BLANCHETT und VICKY KRIEPS die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten. Dabei streifen die kargen Dialoge mitunter den Charme von Langeweile („Das Leben ist so bekloppt“; beim Anschauen, Reden, Vor-Sich-Hin-Starren / verklemmtes Verhalten; ziemlich verkrampft; beim Tee-Trinken / „Was gibt es Neues? Wie läuft es denn so bei Euch?“ /Frage an Mutter Charlotte Rampling ….. / Atmo-3: Mädels schwafeln bedeutet: Das makabre Reglement beim Reden, Hören, Zuhören; überhaupt langweiliges Geplauder/ „Gas rauchen? Nein – so klar wie möglich bleiben“. „Ich bin im Nirgendwo“/Okay. 3 -Mädels).
FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den 82. Filmfestspielen von Venedig mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet.
Ergänzung: Ich war hierbei auch viele Film-Momente im Unklaren (= 2 1/2 PÖNIs).
