FATHER MOTHER SISTER BROTHER

PÖNIs: (2,5/5)

BELANGLOS.  Titel = „FATHER MOTHER SISTER BROTHER“ von JIM JARMUSCH (B + R + K; USA/Irland/Fr 2023;  K: Frederick Elmes; Yorick Le Saux; M: Jim Jarmusch & Anika; 110 Minuten; deutscher Kino-Start: 26.02.2026). Ist ein als dreiteiliges Werk komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt; MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien; teilweise geruhsam, beobachtend, und ohne Wertung  – und zugleich eine Little- Komödie, „durchzogen von feinen Fäden der Melancholie“ (Presseheft).

Dialog-Treffer am Tisch.    In seinem neuen Film lässt der Autoren-Regisseur Jim Jarmusch namhafte Akteure wie TOM WAITS; ADAM DRIVER; CHARLOTTE RAMPLING; CATE BLANCHETT und VICKY KRIEPS die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten. Dabei streifen die kargen Dialoge mitunter den Charme von Langeweile („Das Leben ist so bekloppt“; beim Anschauen, Reden, Vor-Sich-Hin-Starren  / verklemmtes Verhalten; ziemlich verkrampft;  beim Tee-Trinken  /   „Was gibt es Neues? Wie läuft es denn so bei Euch?“  /Frage an Mutter Charlotte Rampling ….. / Atmo-3: Mädels schwafeln bedeutet: Das makabre Reglement beim Reden, Hören, Zuhören;   überhaupt langweiliges Geplauder/   „Gas rauchen? Nein – so klar wie möglich bleiben“. „Ich bin im Nirgendwo“/Okay.   3 -Mädels).

FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den 82. Filmfestspielen von Venedig mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet.

Ergänzung: Ich war hierbei auch viele Film-Momente im Unklaren (= 2 1/2 PÖNIs).

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