EIN EINFACHER UNFALL

PÖNIs: (5/5)

BEDEUTSAM. Titel = „EIN EINFACHER UNFALL“ von JAFAR PANAHI (B + Produktion + R; Iran/Fr/Luxemburg 2024; K: Amin Jafari; 104 Minuten; deutscher Kino-Start: 08.01.2026).   DSCHAFAR PANAHI  oder  JAFAR PANAHI ; geboren am 11. Juli 1960 in Mianeh, Provinz Ost-Aserbaidschan; seit Ende der 1980er-Jahre hat sich der Autoren-Regisseur wiederholt kritisch mit Politik und Gesellschaft in der sogenannten Islamischen Republik auseinandergesetzt, weshalb er in seinem Heimatland inhaftiert und mit einem Berufsverbot belegt wurde.

Mit „Der Kreis („Goldener Löwe“ in Venedig; 2000); „Taxi Teheran“ („Goldener Bär“ in Berlin; 2015)  und  „Ein einfacher Unfall“ („Goldene Palme“ in Cannes; 2015) gelang es ihm, die Hauptpreise der bedeutendsten europäischen Filmfestivals zu gewinnen.

Im Mittelpunkt der Handlung seines aktuellen Films stehen ehemalige Gefängnisinsassen des iranischen Regimes, die zufällig auf ihren mutmaßlichen Peiniger treffen und sich mit Fragen von Rache und Gerechtigkeit auseinandersetzen. Erneut realisierte Jafar Panahi, der der Islamischen Republik kritisch gegenübersteht und mehrfach inhaftiert wurde, den Film ohne eine offizielle Drehgenehmigung der iranischen Behörden.

Film-fakt bei „Wikipedia“: „Ein iranischer  Automechaniker glaubt in einem Mann mit einer Beinprothese einen brutalen Wächter aus dem Gefängnis wiederzuerkennen und will ihn aus Rache lebendig begraben. Um sicherzugehen, dass es auch wirklich sein Peiniger ist, entführt er den Mann und klappert mit ihm andere ehemalige Mitgefangene ab. Auf der Fahrt kreuz und quer durch Teheran entspinnen sich erbitterte moralische Auseinandersetzungen über Gewalt, Vergeltung und Gerechtigkeit, die durch brenzlige Situationen, dezenten Humor und kuriose Wendungen aufgebrochen werden. Ein ebenso furioser wie grotesker Rachethriller, der immer wieder von Fragen nach der Menschlichkeit unterwandert wird“.

Ich konnte den Film erst jetzt sehen und bin tief berührt und sehr erschüttert (= 5 PÖNIs).

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