PÖNIs: (5/5)
Mit „Der Kreis („Goldener Löwe“ in Venedig; 2000); „Taxi Teheran“ („Goldener Bär“ in Berlin; 2015) und „Ein einfacher Unfall“ („Goldene Palme“ in Cannes; 2015) gelang es ihm, die Hauptpreise der bedeutendsten europäischen Filmfestivals zu gewinnen.
Im Mittelpunkt der Handlung seines aktuellen Films stehen ehemalige Gefängnisinsassen des iranischen Regimes, die zufällig auf ihren mutmaßlichen Peiniger treffen und sich mit Fragen von Rache und Gerechtigkeit auseinandersetzen. Erneut realisierte Jafar Panahi, der der Islamischen Republik kritisch gegenübersteht und mehrfach inhaftiert wurde, den Film ohne eine offizielle Drehgenehmigung der iranischen Behörden.
Film-fakt bei „Wikipedia“: „Ein iranischer Automechaniker glaubt in einem Mann mit einer Beinprothese einen brutalen Wächter aus dem Gefängnis wiederzuerkennen und will ihn aus Rache lebendig begraben. Um sicherzugehen, dass es auch wirklich sein Peiniger ist, entführt er den Mann und klappert mit ihm andere ehemalige Mitgefangene ab. Auf der Fahrt kreuz und quer durch Teheran entspinnen sich erbitterte moralische Auseinandersetzungen über Gewalt, Vergeltung und Gerechtigkeit, die durch brenzlige Situationen, dezenten Humor und kuriose Wendungen aufgebrochen werden. Ein ebenso furioser wie grotesker Rachethriller, der immer wieder von Fragen nach der Menschlichkeit unterwandert wird“.
Ich konnte den Film erst jetzt sehen und bin tief berührt und sehr erschüttert (= 5 PÖNIs).
