DER VERLORENE MANN

PÖNIs: (4/5)

LIEBE. DIE FOLGEN. Titel = „DER VERLORENE MANN“ von Welf Reinhart (Co-B + R; D 2025; Co-B: Tünde Sautier; K: Micky Graeter; M: Pablo Jókay; 101 Minuten; deutscher Kino-Start: 101 Minuten). Irgendwo. In Deutschland. Die Künstlerin Hanne (DAGMAR MANZEL)  und der pensionierte Pfarrer Bernd (AUGUST ZIRNER)  sind ein „gepflegtes“ Ehepaar. Man mag sich, weiß mit den trockenen Dingen des Alltags „gepflegt“ umzugehen. Doch dann passiert ES, als Bewegung in die Gemeinschaft gerät. Als Kurt (HARALD KRASSNITZER) überraschend auftaucht. Der frühere Ehemann von Hanne. DER vermag sich aufgrund seiner Demenzerkrankung nicht mehr erinnern, dass er und Hanne seit zwanzig Jahren geschieden sind. Er ist gerade aus seiner Pflegeunterkunft abgehauen und bittet nun bei „seiner Frau“ um Einlass. Nach einigen verbalen Duellen akzeptieren Hanne und Bernd „den Gast“, wenngleich „Schwierigkeiten“ auftauchen. Während Bernd dem neuen Mitbewohner einen Platz in einer Demenz-Wohngemeinschaft organisiert, fühlt sich mehr und mehr Hanne für ihren „EX“ verantwortlich.

Film. Als Kammerspiel. Mit drei Spitzenkräften an der Front, darunter der Wiener „Tatort“-Kommissar Moritz „Krassnitzer“ Eisner. Gefühle öffnen sich. Man empfindet angenehme Empathie. Mit sanftem Humor besetzt. Eher sympathisch denn schwermütig. Gut stimmend  (= 4 PÖNIs).

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