DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2

PÖNIs: (4/5)

EXZELLENTER MODE-BUDENZAUBER. MIT THRILLER-CHARME. Titel = „DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2“ von DAVID FRANKEL (USA 2025; B: Aline Brosh McKenna; es handelt sich um eine Adaption des Romans „Revenge Wears Prada: The Devil Returns“ von Lauren Weisberger (2003) sowie um eine Film-Fortsetzung zu „DER TEUFEL TRÄGT PRADA“ von 2006, die am 1. Mai 2026 in die US-amerikanischen Kinos gekommen ist und seit 30. April 2026 in den deutschen Kinos läuft. Rest-Credits: K: FLORIAN BALLHAUS; M: THEODORE SHAPIRO;

MERYL STREEP, ANNE HATHAWAY, EMILY BLUNT und STANLEY TUCCI übernahmen dabei erneut ihre Rollen aus dem Vorgängerfilm.

Beginnen wir von vorne. Ist zwar schon ’ne Weile her, aber längst nicht vergessen: „Der Teufel trägt Prada“ /s. Kino-KRITIK /2006/4 PÖNIs. Und natürlich haben wir es, wunderbar, jetzt wieder mit der göttlichen MERYL STREEP zu tun. Mit bislang 21 „Oscar“-Nominierungen (17 Nominierungen in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ und 4 Nominierungen in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“) hält MERYL STREEP den Rekord als meistnominierte Schauspielerin aller Zeiten.

Und weil sie aktuell wieder ihre köstlichen Auftritte fährt, muss man „Prada 2“ mitnehmen. Also unbedingt anschauen. Füllt den derzeitigen KINO-Unterhaltungscharakter ungemein. (Ohne viel vorab zu berichten). Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, die so späte Fortführung eines bildlichen Leckerlis von vor 20 Jahren dermaßen amüsiert – doppelbödig – erstaunt – genussvoll erlebt zu haben. Worum es geht? Erst einmal werden Teile der bekannten bunten Klamotten-Gemeinde gepfeffert, also gefeuert, dann begibt sich Andrea „Andy“ Sachs – alias ANNE HATHAWAY – unter die lautstarke viele Muschpoke, um bei der Show für reichlich freche Unruhe zu sorgen. Motto: Ich mische mich ein.

Im Lexikon des internationalen Films heißt es: „Die nach einem autobiografisch gefärbten Schlüsselroman flott gestalteten Filmkomödie macht sich über die Modewelt der Eitelkeiten und die ihr anhängenden Branchen lustig, ohne deren Reiz gänzlich in Abrede stellen zu können. In der Hauptrolle faszinierend gespielt, bietet der Film eine amüsante, letztlich aber bekannte Karikatur von Oberflächenreizen“. 

Sag‘ ich doch. Und ergänze: Dies ist auch der Abend von STANLEY TUCCI, der seine Bühne als Nigel-Denker und -Lenker stark besetzt. Und, ach so ja, wenn LADY GAGA gegen Ende ihren Song „Runaway“ schmettert, tanzen die Füße mit.

So das ises. SIE wollen mehr erfahren, Mensch, ?,  dann stolpern sie doch ins Kino. Wo es derzeit im besten Sinne : SPIELEND abgeht  (= 4 PÖNIs).

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