DER SCHIMMELREITER

PÖNIs: (1/5)

LANGE WEILE. Titel = „DER SCHIMMELREITER“ von  Francis Meletzky (D/Ö 2024; B: Léonie-Claire Breinersdorfer; nach der Novelle von Theodor Storm/1888; sich auf eine Zeitreise ins Heute begebend; K: Bella Halben; M: ; 100 Minuten; deutscher Kino-Start: 05.02.2026). Nordfriesland heute: Nach dem Tod seines Schwiegervaters übernimmt der ehrgeizige Naturmensch und Außenseiter Hauke Haien zwei Funktionen im Küstenschutz. ER wird Deichgraf und Direktor des Küstenschutzes. Doch seine Warnungen vor den dramatischen Auswirkungen des Klimawandels werden als Hysterie abgetan. „Die Idee, den ‚Schimmelreiter‘ vor dem Hintergrund des Klimawandels in die Jetztzeit zu übertragen, leuchtet ein. Doch Francis Meletzky scheint die Naturgewalten mit ihrer wuchtigen Regie noch übertreffen zu wollen. Katastrophenmeldungen aus aller Welt und die dominante Filmmusik überfrachten die Handlung mit übermäßigem Pathos“ /  („CINEMA“). Stattdessen dominieren cineastische Trockenheit, voraussehbare Motive, erhebliches Geschreie, so dass die Lange Weile übermäßig nervt (= 1 PÖNI)

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