HALLO-zusammen,

1.)   PÖNI-privat: In dieser Woche bin ich extrem müde. Stichwort: Der Übergang vom "Winterschlaf" zur "Frühjahrsmüdigkeit". (Während ich dies schreibe, schneit es). Habe extrem viele Filme zu sehen, mal im Kino, mal per Link, was mir zeitlich ziemlich zu schaffen macht. Ich habe es gerne, wenn ich ein wenig "Luft" zwischen den Pressevorführungen und An-Sichten habe. Dieses Einfach-So-Hintereinander-zu Schauen, ohne Denk- und Futter-Pausen zwischendurch, ist körperlich anstrengend und mitunter Spaß-Bremsend. Ich habe zwar den besten aller besten Berufe der Welt, ich darf meinem einstigen Hobby beruflich nachgehen, aber manchmal kommt man schon etwas ins Grübeln. Ob diese Hatz "zwischen den Filmen" tatsächlich so gut ist und für die anschließende Bewertung überhaupt "bekömmlich" ist. Will um Gottes Willen nicht jammern, obwohl mit inzwischen täglich bis zu fünf Pressevorführungen wirklich die Erschöpfungsgrenze erreicht ist. Im Sinne von: Sich bloß keine subjektiven "Fehleinschätzungen" leisten. Durch meine verschiedenen Auftraggeber bin ich geeicht, so viele neue Filme wie möglich zu sehen. "Mitzunehmen". Während bei Tageszeitungen und Film-Magazinen pro Film ein Rezensent in der Woche oder sogar pro Monatsausgabe herangezogen wird, begutachte ich ja wöchentlich so viele wie nur  möglich alleine. Was natürlich meiner gigantischen Neugier und herrlichen Leidenschaft zupass kommt, aber was bisweilen ganz schön auf die (Seh-)Knochen geht. 

Merke gerade, dass ich möglicherweise ins "Jammern" komme, was ich überhaupt nicht beabsichtige. Bin nur manchmal an einem Erschöpfungs-Punkt angekommen, da sprudeln die Emotionen & Gedanken nur so über, weil ich meinen heiß geliebten Beruf so umfangreich-"perfekt" ausüben und dabei auch viel privaten Spaß-Nutzen haben möchte wie möglich. Apropos: Für Donnerstag, den 19. April 2018 sind 16 neue Kino-Filme (!) annonciert, für den 3. Mai gleich 18 Kinofilmstarts vorgesehen. Da geht es nur mit subjektivem Filtern. 

Einverstanden, mal solche beruflichen Abläufe "mit privaten Folgen" zu schildern? Oder geht Euch das auf den Keks von wegen: Pöni soll sich mal wieder einkriegen. Der spinnt doch. Der kann täglich umsonst - in warmen Räumen - Filme anschauen; soll sich bloß mal nicht so haben. Das = Der ist doch privilegiert. Stimmt. Vor allem auch: Dies Euch mitteilen zu dürfen. Nächste Woche wird an dieser Stelle aus Melancholie sicherlich wieder mehr Euphorie. 

2.)   LITERATUR: Dazu kommt, dass ich auch zu gerne lese. Wann und wie es immer möglich ist, wird zum Buch gegriffen. Als beruhigender Ausgleich. In ein faszinierendes Buch einzutauchen, ist Seelen-Balsam. Habe eine Lektüre entdeckt, in die "herum-zu-schmökern" eine Wonne ist. Titel: "SCHRÄGE TYPEN". Der Autor hat amüsante, herzige, ironische Texte zusammengefasst, mit denen sich in Kapiteln befasst ("Willkommen auf dem Mars"; "Geh zu Costas"). Motto: Einfach listige Unterhaltung für Kopf & Bauch-Empfinder. Ach so ja, der Autor? Er hat hier seine ersten insgesamt 345 Seiten veröffentlicht und heißt: TOM HANKS. Der zweifache "Oscar"-Preisträger ("Forrest Gump"; "Philadelphia") nimmt uns auf seine ganz eigene, humorvolle Tiefen-Reise mit. Zum, wie gesagt, schmökern. Mal ein originelles Kapitel vor dem Schlafengehen über einen altmodischen Zeitungsredakteur, der die Vorzüge der guten alten Schreibmaschine vermisst, oder mal einige Seiten zwischendurch über einen Herrn, den die Natur mit dem feinsten Ballgefühl der Welt ausgestattet hat, der aber keinesfalls über eine Bowlingkarriere nachdenken will ("Steve Wong ist perfekt"). Tom Hanks' "Schräge Typen" entspannt und lässt lässig angemessen schmunzeln.

3.)   MUSIK: Klar doch, sie ist immer "an", mit-dabei. Wann und wo immer möglich. Die notwendige musikalische Begleitung. Selten aus dem Radio, mehr aus dem Player. In diese etwas erschöpfende Stimmungswoche passt ER genau: JEFF LYNNE, einst Boss vom "Electric Light Orchestra", der im September bekanntlich nach Berlin zu einem Konzert kommt. Seine schon etwas ältere "neue Balladen-CD "ALONE IN THE UNIVERSE" rundet diesmal eine etwas gefühls-intensivere Woche fein ab. Im Radio tauchen diese Titel nie auf, um so mehr gilt die Player-Empfehlung. Für Gefühls-Enthusiasten. 

PÖNI grüßt aus der eisigen Hauptstadt

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I, TONYA

I, TONYA

"I, TONYA" von Craig Gillespie (USA 2017; B: Steven Rogers; K: Nicolas Karakatsanis; M: Peter Naschel; 119 Minuten); wie wird man berühmt? Und zwar so berühmt, dass dich die Menschen nie mehr vergessen? So dass sie bei Nennung deines Namens unverzüglich sagen können: Ach ja, das ist, das war ja DIE...! Solch eine Berühmtheit ist TONYA HARDING. Geboren am 12. …

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THELMA

THELMA

"THELMA" von Joachim Trier (Co-B + R; Norw/Fr/Dänemark/Schweden 2016; Co-B: Eskil Vogt; K: Jako Ihre, M: Ola Flottum; 116 Minuten); ein Psycho-Drama mit verstörender atmosphärischer Spannung. Will man den (nach: "Auf Anfang"/2006; "Oslo, 31. August"/2011 und "Louder Than Bombs", 2015) vierten Spielfilm des norwegischen Autoren-Regisseurs JOACHIM TRIER, Jahrgang 1974, mit einer halbwegs akzeptablen Schublade verbinden, kommen einem Stephen King & …

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DIE SCH'TIS IN PARIS - EINE FAMILIE AUF ABWEGEN

DIE SCH'TIS IN PARIS - EINE FAMILIE AUF ABWEGEN

"DIE SCH'TIS IN PARIS - EINE FAMILIE AUF ABWEGEN" von und mit Dany Boon (Co-B, R + HD; Fr 2017; Co-B: Sarah Kaminsky; K: Élodie Codaccioni; M: Maxime Despres; 107 Minuten); diesmal stimmt die Prognose - Fortsetzungen gehen qualitätsmäßig oft den Bach runter. Wie hier. Zur Erinnerung: 2008 lockte der Debüt-Filmjux des französischen Comedian DANY BOON = "Willkommen bei den …

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PETER HASE

PETER HASE

"PETER HASE" von Will Gluck (Co-B + R; USA/Australien 2016/2017; Co-B: Rob Lieber; basierend auf dem gleichn. Kinderbuch von Beatrix Potter/1902; K: Peter Menzies; M: Dominic Lewis; 95 Minuten); zuletzt hatte "Sony Pictures Animation" mit "Emoji - Der Film" ein filmisches Desaster erlebt, es hagelten bekanntlich kürzlich "Goldene Himbeeren"; nun aber - bei dieser teil-animierten frechen Komödie - kommt der …

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CHARLIE MUFFIN

HEIMKINO:
CHARLIE MUFFIN

"CHARLIE MUFFIN" von Jack Gold (GB1979; B: Keith Waterhouse; nach dem gleichn. Roman von Brian Freemantle/1977; K: Ousama Rawi; M: Christopher Gunning; 105 Minuten; deutsche Erstaufführung am 12.7.1980 im ZDF; Heimkino-VÖ/DVD: 2.3.2018); obwohl er seit den 1960er Jahren zu den besten britischen Regisseuren zählte, ist JACK GOLD (28.6.1930 - 9.8.2015) "in der Menge" weitgehend unbekannt geblieben. Dabei hat er herausragende …

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TATORT: MITGEHANGEN (18.3.2018)

TATORT: MITGEHANGEN (18.3.2018)

Quelle: Thomas Kost / WDR Zum 72. Mal (seit dem 5. Oktober 1997) sind die populären Kölner "Tatort"-Ermittler Max Ballauf & Alfred "Freddy" Schenk alias KLAUS J. BEHRENDT & DIETMAR BÄR heute Abend - im ARD-Kriminalfall Nummer 1052 - an- bzw. aufgetreten. Zuletzt, am 21. Januar dieses Jahres, in der Folge "Bausünden", schwächelte es ja mächtig. Allerdings - der Regisseur …

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