HALLO-zusammen,


1.)   PÖNI-privat  =  Neben KINO war (und ist) FUSSBALL immer auch die große zweite Leidenschaft. Ich war viele Jahre aktiv. Nach "Tennis Borussia" (siehe "Newsletter" Nr. 41) war der zweite wichtige Verein: Die SG ÖTV-JUGEND BERLIN. Gegründet am 27. Mai 1969 in einer Pinte in Westend. Am Spandauer Damm. Gründer: Der damalige Berliner ÖTV-Jugendvorsitzende Michael Pagels. Der verkündete eines schönen Frühlingstages 1969 in der ÖTV-Discothek, die an jedem Wochenende im ÖTV-Haus (damals: Joachimsthaler Str. 20) gut besucht war, dass er Fußballer für eine Betriebssport-Vereins-Gründung suchte. Es meldeten sich viele, die keine Zeit für regelmäßiges Training in der Woche hatten, weil Karriere und Privatplanung (Familiengründung, berufliche Karriere) angesagt war, die aber auf den einmaligen praktischen wöchentlichen "Fußball" nicht verzichten wollten. So kamen Spitzen-Fußballer aus dem Öffentlichen Dienst (zum Beispiel vom Senat und von der Polizei) zu uns. Die Sportplätze im Westend wurden zu unserer Heimstätte, und wir hatten über die Jahre - dann unter Wegfall des Namens "Jugend" - schöne Erfolge. 

Für mich ist aber ein Spiel unvergessen. Wurde zu einer Besonderheit. Spielort: Eckernförde. In Schleswig-Holstein. Spielzeit: Der Dienstag nach Pfingsten, am 12. Juni 1973. Wir hatten zum dortigen öffentlichen Dienst (zum Beispiel zum Stadtkämmerer) gute private Kontakte und nutzten die des Öfteren für Sport- und Kultur-Reisen. Oder umgekehrt. Regelmäßig kam es dabei zu Begegnungen und Fußballspielen zwischen "Berlin" und Eckernförde. Wie an diesem schönen Abend auch. An dem ich mein positives Trauma-Erlebnis hatte. Schon vorher wurde im Team geunkt, sollte Pöni ein Tor schießen, würden alle von der "Begleitung" (die Frauen waren auch mit und schauten zu) mich feiern. Es war die 79. Minute. Michael Pagels lief sich auf der linken Seite frei, flankte präzise in die Mitte und der "mittelgroße" Pöni setzte (wie einst "Kalle" Riedle) zu einem sagenhaften Torpedo-Flugkopfball an und köpfte ein. Ab sofort gab's kein Halten mehr. Ich glücklich auf dem Boden, alle anderen auf mir drauf. Glücksgefühle vom Allerfeinsten. Zumal dies der einzige Treffer in diesem Spiel blieb. Was für ein 1:0-Sieg!

Ein Jahr später, das Rückspiel zu Ostern in West-Berlin, auf unserem Westend-Sportplatz. Beim Auflaufen höre ich, wie der Eckernförder Stadtkämmerer Uwe Rohlfs seinen Leuten lauthals "Bescheid" gibt: "Passt bloß auf den Pöni auf. Der ist gefährlich!" Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen vor Stolz. Allerdings, diesmal schoss ich kein Tor, folglich blieb es es beim friedlichen 0:0. Übrigens: Diese 25 Jahre SG ÖTV, vom Mai 1969 bis zum Sommer 1994, waren zumeist wunderbare Jahre und führten zu großartigen, heute noch funktionierenden Freundschaften. Und mein Tor damals, an diesem legendären Dienstag-nach Pfingsten-Abend in Eckernförde, kostete mich seitdem schon eine ganze Stange (Bier- & Co.-)Geld. Will sagen: bleibt ein immer wieder von mir gerne aufgewärmtes Erfolgs-Thema. Marke: Mächtig & Gewaltig. 

2.)   MUSIK  =  Er war, gemeinsam mit "Wonder Woman", mein Lieblingskinofilm des vergangenen Jahres: "DIE ROTE SCHILDKRÖTE" (5 PÖNIs/s. Kino-KRITIK). Habe mir jetzt den Original-Soundtrack von Laurent Perez Del Mar dieses wunderschönen Films besorgt, der ja die eigentliche Sprache dieses ver- und bezaubernden Animationsfilm-Meisterwerks ist, Titel: "LA TORTUE ROUGE". Kann ich nur dringend empfehlen; musikalische Meditation vom Feinsten. Film-Kenner wissen, worüber ich spreche, was ich momentan allzu gerne immer wieder auflege. Wie der Film: Betörend, faszinierend, hör-schön. (Erschienen bei "quartet Records"). 

3.)   Zum Lesen komme ich in diesen Vor-Berlinale-Tagen (15.-25.2.) nicht, Ausnahme - gute (zutreffende) Sprüche: "Rede nur, wenn du gefragt wirst, aber lebe so, dass man dich fragt"  (Paul Claudel/franz. Schriftsteller und Diplomat). 

Macht's gut; habt eine gute Zeit:

PÖNI grüßt
*** 

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FIFTY SHADES OF GREY - BEFREITE LUST

FIFTY SHADES OF GREY - BEFREITE LUST

"FIFTY SHADES OF GREY - BEFREITE LUST" von James Foley (USA 2016; B: Niall Leonard; nach dem gleichn. Roman von E. L. James/2012; K: John Schwartzman; M: Danny Elfman; 105 Minuten); Leute, ich mache mir jetzt nicht die Mühe, alles noch einmal wieder-zu-kauen, was bisher geschah, diesbezüglich verweise ich auf meine liebevollen Kritiken zu "Fifty Shades of Grey" von 2015 …

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WIND RIVER

WIND RIVER

"WIND RIVER" von Taylor Sheridan (B + R; USA 2016; K: Ben Richardson; M: Nick Cave; Warren Ellis; 107 Minuten); der 47jährige amerikanische Autor TAYLOR SHERIDAN hat mit zwei Drehbüchern Furore gemacht, denn ihre Verfilmungen wurden zu kinematographischen Schätzen: sowohl "Sicario", inszeniert von Denis Villeneuve (2015/s. Kino-KRITIK) wie auch "Hell or High Water", adaptiert von David Mackenzie (2016/s. Kino-KRITIK/"Oscar"-Nominierung für …

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SWEET VIRGINIA

HEIMKINO:
SWEET VIRGINIA

"SWEET VIRGINIA" von Jamie M. Dagg (Kanada/USA 2016; B: The China Brothers (= Paul und Ben China); K: Jessica Lee Gagné; M: Will Blair, Brooke Blair; 89 Minuten; deutsche Heimkino-VÖ: 25.1.2018); und wieder einmal stellt sich die Frage, warum sich das hiesige Kino "einen der besten Thriller des Jahres" ("Variety") hat entgehen lassen. Er bietet ein sehr atmosphärisches, knackiges Brother-Coen-Menü …

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TATORT: TOLLWUT (4.2.2018)

TATORT: TOLLWUT (4.2.2018)

Quelle: WDR/Thomas Kost JÖRG HARTMANN, 48, geboren in Hagen, ist seit seinem "Tatort"-Debüt als Dortmunder Bulle Peter Faber am 23. September 2012 ("Alter Ego") sozusagen d e r Serien-Schmutz-Ermittler. Stinkt mit beziehungsweise aus seinem Parka wie ein Iltis (stinken die überhaupt?) und hat schon mal neulich einen Oberkommissar-Kollegen (den Kossik) mit seiner Rotz-Art 'rausgegrault. Jetzt ermitteln sie in Dortmund nur …

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