HALLO,

1.)  PÖNI-privat:  Klar, ich mag Kino und Film. Und ganz viele Lebensjahre auch: Reisen. Aber auch: Menschen, Tiere, Umwelt = Natur. Und besonders: Musik, klar doch. Und zwar aller Schattierungen. Und, immer auch schon, Fußball. Von Borussia Dortmund kann ich gar nicht genug bekommen, deshalb war ich in der Hinrunde der Bundesliga auch so oft deprimiert; Spiele des FC Bayern München schaue ich mir nur an - in der Wiederholung/bei "Sky" -, wenn DIE verloren haben. Also fast nie. Pardon wie Glückwunsch für Bayern-Fans unter der Gemeinde zu solch einem Dauererfolgs-Verein. Der allerdings auch die Liga auf Dauer ziemlich "langweilig" macht, so ohne richtige Konkurrenz. Aber ich will ja auf ganz etwas Anderes hinaus. In den  60er-, 70er- und Anfang 80er-Jahren war ich andauernd in der Welt unterwegs. Oft: In den USA, von Küste zu Küste (mit den Lieblingsstädten: New York und San Franzisco); in China, Südafrika, Brasilien, Neuseeland, Thailand, Philippinen, UdSSR (Sowjetunion), Australien, Spanien, England, Italien, Österreich, Schweden, Frankreich (und hier viel: die herrliche Bretagne), aber auch öfters in Polen (mit dem wunderschönen Krakau), in der (damaligen) CSSR (Prag) und...und...und. Es waren vergleichsweise "unschuldige" Reise-Jahre; man kam zum Flughafen, gab das Gepäck ab, zeigte seinen Ausweis vor oder den Pass - plus ggfs. das Visa - und konnte einchecken. Ohne viel Aufwand bei überschaubarer Kontrolle. 1983 war Schluss. Mit dem vielen Hin und Her-Reisen. Plötzlich war die Lust verschwunden. Seitdem treibe ich mich "auswärts" fast nur noch auf der ostfriesischen Nordseeinsel BORKUM herum. Zum Urlaubern oder Kuren. Von wegen der guten jodhaltigen Luft. Für die Atemwege. Und, weil ich dort mit vielen spannenden Menschen in Kontakt kam, mit denen es ein Vergnügen war und ist, intensiv Freundschaft zu pflegen. 

Während dieser privaten Kehrtwendung in Sachen Reisen in die Welt entstand zeitgleich eine schöne Macke: Ich wurde KALENDER-süchtig. Von Jahr zu Jahr kamen zum Jahreswechsel immer neue und immer mehr Themen-Kalender in die Wohnung. Zu allen meinen optischen Vorlieben: Wie Bäume (= vom "Deutschen Baumarchiv" existiert ein beeindruckender überdimensionaler Monats-Kalender, mit sagenhaft schönen Baum-Fotografien); wie natürlich Borkum, wie Tiere (vor allem natürlich: KATZEN, aber auch Hunde, Pferde und - seit "Harry Potter" - auch Eulen), aber auch Kalender von geliebten Welt-"Gegenden" wie Bretagne, Irland, Schottland, Island; oder auch Kleinkalender mit dem einzigartigen ulkig-tierischen Zeichen-"Humor" eines Uli Stein oder mit den immer wieder faszinierenden Bilder-Motiven eines Claude Monet, in größeren wie in kleineren Kalender-Versionen; oder die einzigartigen, die Phantasie anregenden malerisch-realistischen wie hinreißend melancholischen "Film"-Licht-Blicke eines Edward Hopper.  
An die 30 Kalender, kleine wie "umfangreichere", zieren mittlerweile alljährlich meine Wohnung und "sprechen" von Exotik und Schönheit und Sinnlichkeit und Phantasie und eigenwilligem Humor oder erinnern nur einfach - mitunter kitschig - daran, wie hinreißend "positionierte" Tiere aussehen können (ein paar davon auch an der Küchenwand, siehe Foto). Jedes Jahr presche ich bereits Ende August los, um nach neuen, inspirierenden Kalendern für das kommende Jahr Ausschau zu halten. Um schon drei Wochen später alle(s) beisammen zu haben. Dabei ein Dauerbrenner: Der wöchentliche "Literarische Katzen-Kalender" mit seinen amüsanten Bildern und den fein-ironischen Texten. Und: Zum festen Tischkalender-Standard zählt auch seit vielen Jahren: LORIOTs einzigartig gezeichnete tägliche Bürgerwelt-Häme, mit seinen köstlichen Mit- bzw. Gegeneinander-"Freundlichkeiten". Vortrefflich!
2018 ist ein Tischkalender-Highlight dazugekommen: Mit täglichen "The Art Of VINYL COVERS"; für Fans eine Reminiszenz an Sternstunden vielfältigster Musik beziehungsweise spezieller Interpreten (von Grace Jones/1.1. über Thelonious Monk/2.1. über Over Kill/4.1. bis zu The Shadows/6.1. und Ideal/7.1.) über tolle Erinnerungen an exzellente Cover-Kunst. Motto: "I love vinyl, man" (Amos Lee).  Großartiges Kalender-Neuland für 2018!

2.)  Imposantes BUCH: Passt dazu. Habe mir zu Weihnachten einen Bildband gekauft: Titel: "Mit Monet, van Gogh und Cézanne im Garten". Bei-Titel: "Kunst und Garten im Dialog". Der Garten von Roland Doschka bei Rottenburg im Raum Stuttgart ist ein einmaliges Gesamtkunstwerk, das 2006 mit dem "Europäischen Gartenkultur-Schöpfungskreis" ausgezeichnet wurde. "Roland Doschka, Kunstkenner par excellence, vereinigt in seinem Garten das Flair des Südens und die Sonne Südfrankreichs mit der klassischen Tradition englischer und italienischer Gartengestaltung ebenso wie mit seiner Liebe zu seiner schwäbischen Heimat" (Innentext). Von Claudia Gölz (Texte und Interview), mit Fotografien von Ferdinand Graf Luckner. 157 Seiten Pracht; immer, wenn ich mich "nicht so" fühle, blättere ich in diesem herrlichen Augenschmaus-Band und es geht mir sofort besser. 

3.)  MUSIK:  Er wird den diesjährigen Song-Oscar" kriegen. Die Rock-Ballade "THIS IS ME", gesungen von Kesha, aus dem gegenwärtig in den Kinos laufenden Musical "The Greatest Showman". Der Soundtrack ist momentan mein Favorit. 

Gute Grüße allerseits:
PÖNI Pönack

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THE COMMUTER

THE COMMUTER

"THE COMMUTER" von Jaume Collet-Serra (Co-Produzent + R; USA 2016; B: Byron Willinger; Philip de Blasi; K: Paul Cameron; M: Roque Banos; 105 Minuten); sie sind ja schon ein erprobtes Team im Krimi-Genre: der spanische Regisseur und Produzent JAUME COLLET-SARA, 43, und der aus Nordirland stammende, populäre Schauspieler-Star LIAM NEESON, 65. Nach dem misslungenen Debüt mit "Unknown Identity" (2011/s. Kino-KRITIK) …

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WONDER WHEEL

WONDER WHEEL

"WONDER WHEEL" von Woody Allen (B + R; USA 2016; K: Vittorio Storaro; 101 Minuten); sie sind cineastische Methusalem-Genies: der dreifache italienische Kamera-"Oscar"-Preisträger VITTORIO STORARO ("Apocalypse Now"; "Reds"; "Der letzte Kaiser", Jahrgang 1940, und der 24 mal für einen "Oscar"-Nominierte und vierfache "Oscar"-Preisträger WOODY ALLEN, Jahrgang 1935 ("Der Stadtneurotiker"; "Hannah und ihre Schwestern"; "Midnight in Paris"). In "Wonder Wheel" haben …

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TATORT: KOPPER (7.1.2018)

TATORT: KOPPER (7.1.2018)

Quelle: SWR/Roland Suso Richter SIE, Hauptkommissarin Lena Odenthal aus Ludwigshafen alias ULRIKE FOLKERTS, ist ja mittlerweile ein "Tatort"-Urgestein; ermittelt seit dem 29. Oktober 1989 innerhalb dieser populären ARD-Krimi-Reihe. 1996 bekam sie "ihren" - aus Sizilien stammenden -  Assistenten zur Seite gestellt, Hauptkommissar Mario Kopper alias (der 1960 in Berlin geborene) ANDREAS HOPPE.  Heute, im 57. gemeinsamen Fall, war für ihn …

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