HALLO, der Gemeinde ein zünftiges Pöni-Neujahr,
bleibt gesund und neugierig, interessiert, und habt ganz viel Spaß!

1.)  PÖNI-privat:  Januar. Unangenehme wie tolle Erinnerungen. Es war vor 18 Jahren. Am Donnerstag, den 13. Januar 2000. Da habe ich meine Herrentasche in der S-Bahn liegen lassen. Sie wurde nie aufgefunden, entdeckt, gar mir zurückgegeben, obwohl persönliche Datenbelege von mir drin vorhanden waren. Egal, heute-zurück: S-Bahn-Endstation Berlin-Buch, Treffpunkt mit meiner "Schweine"-Clique. (Warum "Schweine", später einmal; ist jedenfalls ziemlich spät-pubertär und hat mehr mit Ironie als mit Landwirtschaft zu tun). Diese 8-köpfige Rasselbande setzt sich aus früheren Mitgliedern bei einem der schuldenfreiesten Betriebssport-Fußballvereine von (West-)Berlin zusammen, der SG ÖTV-JUGEND Berlin (1969-1994; später wurde "Jugend" weggelassen), dessen ewiger Kassierer ich war. Jedenfalls verreisten wir mal wieder zusammen, diesmal gen Kühlungsborn, im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Also: an die Ostsee. Ich war wütend. Und sauer. Über den doofen (und teuren) Verlust der Tasche. Freitag-Abend. Wir suchten was zum Futtern. Und - natürlich - zum Trinken. Landeten im örtlichen Brauhaus. Große Einrichtung, gut besucht, schmackhaftes Essen, vor allem: gute Getränke. Kölsch zum Beispiel. Ich weiß, "Plärre-Wasser" für den gepflegten Bier-Konsumenten, aber für den immer noch wütenden, eigentlich Bier-resistenten Pöni allemal richtig. 17 kleine Gläser habe ich verputzt. Wurde von erstaunten Kameraden "amtlich" mitgezählt. Suff bis zum Abwinken. Für solch einen Anti-Alkoholiker wie sonst mich eine Unmenge von wässrigem Stoff. Weil: dort, im atmosphärischen, gemütlichen Brauhaus, entstand plötzlich eine urige Stimmung. Von wegen der Live-Musik. Das "DUO FLASHLIGHT" spielte auf: FALKO & SIMONA (siehe Foto) sorgten, gemeinsam mit Uns-Sangesbrüdern, für eine mächtige Verbal- und Tanz-Laune. Zum Beispiel mit den immer besser aussehenden Ost-Girlies am Nebentisch. Achim Reichels "Aloha heja he" in der Viertelstunden-Mitsinge-Aktion. In dieser Stimmungs-Art entwickelte sich ein schöner Trubel. Bei dem ich die Wut über meine verlorene Tasche richtig weggesoffen habe. Der einzige, der zu bedauern war, war unser Kamerad Dieter, sonst ein ordentlicher Trinker; er musste diesmal auf Alkohol verzichten, weil er unserer Kleinbusfahrer war. P.S.: Wie es mir am Samstag-Vormittag ging? Ich glaube: ganz gut. Oder so. 
Trotz des immer mehr zurückgehenden Durchblicks habe ich mir an dem Abend aber noch die Visitenkarte von den Beiden auf der Bühne besorgt, und in den Folge-Jahren waren Falko & Simona viele gute Male unsere Klasse-Live-Musiker bei den alljährlichen Feten in Berlin. Falko ist leider inzwischen verstorben. Dieser kleine Artikel soll an unseren lieben, großartigen musikalischen "Einheizer" aus Kühlungsborn erinnern. Marke: Ein richtig dufter Kumpel-Typ! Falko, wir erinnern uns gerne an Dich: als Prima-Musiker und als guten Freund. Beziehungsweise umgekehrt. 
Motto: Ein zufälliger Brauhaus-Januar-Abend in Kühlungsborn zum Jahrtausend-Anfang und seine wunderbaren Fortsetzungs-Folgen! Ich glaube, gütiges Schicksal nennt man so etwas.

2.)   Vorsatz: Für 2018 gilt bei mir mehr denn je die wunderbare Vorgabe von Antoine de Saint-Exupéry aus seiner klassischen  Erzählung "Der kleine Prinz":
MAN SIEHT NUR MIT DEM HERZEN GUT, DAS WESENTLICHE IST FÜR DIE AUGEN UNSICHTBAR".

In diesem Jahres-Sinne. Macht's richtig gut in 2018:  liebe Herzens-Grüße

PÖNI Pönack

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GREATEST SHOWMAN

GREATEST SHOWMAN

"GREATEST SHOWMAN" von Michael Gray (USA 2016/2017; B: Jenny Bicks; Bill Condon; K: Seamus McGarvey; M: John Debney; John Trapanese; 105 Minuten); es ist immer dasselbe: Du bist talentiert; Du hast mannigfaltige Ideen; Du willst diese umsetzen; doch außer dir glaubt niemand an diese "extraordinären Phantasie-Gebilde"und an dich. Kein Wunder, kannst ja auch (noch) nichts vorweisen.  Doch wie sollst du …

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LUX - KRIEGER DES LICHTS

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"LUX - KRIEGER DES LICHTS" von Daniel Wild (B + R; D 2017; K: Yannick Bonica; M: Bastian Emig; 104 Minuten); in der hiesigen Filmbranche ist man oft verzweifelt  - von wegen der zu vielen "Nicht-tauglichen" deutschen Spielfilme. Im Kino, obwohl sie besser nur im Fernsehen aufgehoben wären. Dies ist wieder einmal solch ein Beispiels-Streifen. Ein biederer Berliner Typ Normalo …

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ALTE JUNGS

ALTE JUNGS

"ALTE JUNGS" von Andy Bausch (Co-B + R; Luxemburg 2016; Co-B: Frank Feitler; K: Carlo Thiel; M: Jeannot Sanavia; 90 Minuten); Thema brandaktuell, Film verschenkt es. Vier Opis aus dem Altersheim haben von den Bevormundungen-dort und von diesen ekligen autoritären Regeln die Faxen dicke, die Schnauze voll, und bemühen sich, "draußen" eine eigene Alters-WG aufzubauen. Wie und wo und mit …

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SCORE - EINE GESCHICHTE DER FILMMUSIK

SCORE - EINE GESCHICHTE DER FILMMUSIK

"SCORE - EINE GESCHICHTE DER FILMMUSIK" von Matt Schrader (B + R; USA 2016; Kenny Holmes; Nate Gold; ; 93 Minuten); OHNE SIE vermag Film nicht zu funktionieren. Oder stellen Sie sich mal vor: "Spiel mir das Lied vom Tod" ohne diesen überwältigenden Soundtrack von Ennio Morricone? Oder: "Der dritte Mann" ohne diese eindringlichen Zither-Klänge von Anton Karas? Oder einen …

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DIE SPUR

DIE SPUR

"DIE SPUR" von Agnieszka Holland (Co-B + R; Polen/D/Tschechische Republik/Schweden/Slowakei 2016; Co-B: Olga Tokarczuk; nach ihrem Roman "Der Gesang der Fledermäuse"/2009; K: Jolanta Dylewska; Rafal Paradowski; M: Antoni Komasa-Lazarkiewicz; 128 Minuten); der katholische Pfarrer steht hinter ihnen: "Jäger sind Gottes Botschafter im Werk der Schöpfung". Dass diese dabei jegliche Humanität übergehen und genüsslich ihren Sadismus in Sachen Gewalt ausüben, ist …

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DAS LEUCHTEN DER ERINNERUNG

DAS LEUCHTEN DER ERINNERUNG

"DAS LEUCHTEN DER ERINNERUNG" von Paolo Virzi (Co-B + R; Italien/USA 2016; Co-B: Stephen Amidon; Francesca Archibugi; Francesco Piccolo; nach dem Roman "The Leisure Seeker" von Michael Zadoorian/2009; K: Luca Bigazzi; M: Carlo Virzi; 113 Minuten); das englischsprachige Regie-Debüt des italienischen Filmemachers PAOLO VIRZI, bekannt durch seine Filme "Die süße Gier" (s. Kino-KRITIK) sowie zuletzt "Die Überglücklichen" (s. Kino-KRITIK), basiert …

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TATORT: MORD EX MACHINA (1.1.2018)

TATORT: MORD EX MACHINA (1.1.2018)

Quelle: SR/Manuela Meyer ER ist die - intellektuell wie physische - Schlaffi-Nummer unter den ARD-Hauptkommissaren innerhalb der "Tatort"-Reihe: DEVID STRIESOW als Jens Stellbrink. Seit Januar 2013 ist er diesbezüglich unterwegs und zeigt sich ebenso unbeholfen wie meistens linkisch. Deshalb hielt sich auch die "Trauer" in Grenzen, als Devid Striesow im Juli letzten Jahres verkündete, mit dieser Art Krimi-Spielchen aufhören zu …

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