HALLO-zusammen,

1.)   PÖNI-privat: Ich mag gute Menschen. Da ich aber viele gute Menschen kenne, kam ich 1998 auf die Idee, ein- bis zweimal im Jahr (Frühling/Herbst) "solche" einzuladen. Zu, wie ich es nenne: LEBENSWEGBEGLEITER-Feten. In entsprechenden gastlichen Räumen an der (Vereins-)Havel. Gedacht, entwickelt, geplant, realisiert. Für meistens um die 100 Personen. Seitdem findet in jedem Jahr mindestens eine solche Veranstaltung statt. Bedingungen meinerseits: keine Reden, außer eine anfangs von mir; keine Gegeneinladungen (= würde ich nicht schaffen) und vor allem: Keine Geschenke. Dafür bitte ich immer um Spenden. An "meinen" BUND GEGEN MISSBRAUCH DER TIERE. Einen gemeinnützigen Verein, der von Amts wegen ("Deutscher Spendenrat") als "sehr sehr förderungswürdig" eingestuft wird und sich seit über 6 Jahrzehnten um Tiere in Not engagiert kümmert. Bin dort seit Ewigkeiten dabei und freue mich immer wieder, wenn ich auch - finanziell - helfen kann. So sind über die vielen Feten-Jahre inzwischen mehr als 30.000 EURO für den BMT zusammengekommen. Und ich merke immer wieder, wie "erleichtert" meine Gäste sind, wenn sie sich nicht ein Geschenk für mich auszudenken brauchen, sondern mir eine große Freude mit einer tierischen Spende bereiten. Vielleicht ist dies ja auch für Euch eine gedankliche Anregung, bei solchen Anlässen auf Blumen und Staubfänger-Geschenke künftig zu verzichten, um für einen gemeinnützigen Verein Spenden einzusammeln.
Am letzten Samstag war es wieder einmal soweit: Meine zweite Jahres-Party war annonciert. Ich durfte um die 70 Gäste HERZlich begrüßen, und wir hatten als musikalische Gäste die Band "DIE FALSCHEN FUFFZIGER" mit-dabei. Eine "Kapelle", die sich ausschließlich wie köstlich deutschen Schlagern aus den 1950er und 1960er Jahren widmet. Die Besonderheit: Die Gäste dürfen, SOLLEN=unbedingt mitsingen. Jeder Gast bekommt vorher eine extra dafür angefertigte Fibel mit den Texten der vorgesehenen Lieder. Ist somit immer komplett Text-sicher. Natürlich: Es war ein wunderbares gemeinsames Schmettern altbekannten einheimischen Liedguts. Schlager von Freddy ("Tampico") über Siw Malmkvist ("Liebeskummer lohnt sich nicht") oder Cliff Richard ("Rote Lippen soll man küssen") oder Drafi Deutscher ("Marmor, Stein und Eisen bricht") bis hin zum ewigen Endvierziger Klassiker-Schmalz-Oldie "Capri Fischer" von Rudi Schuricke..., es war viel Bekanntes dabei. Dazu gab es eine leckere, thematisch angemessene Berliner Buffet-Nahrung und auch: Die alten - bewährten - Schnaps-Getränke wurden wiederbelebt: Persiko wie Appelkorn. Der Abend kam prima an, wir hatten viel Spaß. 
Jedenfalls ist es für mich immer wieder ein wunderbares Erlebnis, Verwandte, Bekannte, Freunde/Innen, Kollegen/Innen, Kameraden/Innen von der Schule-einst (10 d der Charlottenburger Max-Liebermann-Schule, 1962), vom Fußball-damals (SG ÖTV-Jugend Berlin/1969 - 1994), vom RIAS-neulich (ab 1969); vom "Deutschlandradio", jetzt "Deutschlandfunk Kultur" (bis 2017) und aus der Film-Branche treffen zu können. Es ist immer wieder ein Heiden-Lebens-Spaß!
Fest steht: 2018 wird mit Sicherheit weiter privat gefetet werden. 

2.)   MUSIKER-LEGENDE: Geboren wurde er am 27. November 1942 in Seattle. Letzten Montag wäre er, JIMI HENDRIX, der Magier an der Elektro-Gitarre, 75 Jahre alt geworden. Doch er starb, wie so rätselhaft viele, bereits mit 27 Jahren, am 18. September 1970 in London. Mit Songs wie "Hey Joe", "Purple Haze" und "Are You Experienced" (1967) aus dem gleichnamigen Album und seiner Ernennung zum "besten Gitarristen der Welt" durch Fach-Medien hatte er Meilensteine gesetzt. Auf dem Rock-Festival in Woodstock (1969) stieg er mit seiner auf der jaulenden Elektrogitarre vorgetragenen Version der US-Nationalhymne zum Superstar der Hippie-Bewegung auf. Einige Live-Auftritte, zum Beispiel in Monterey, 1967, sind auf Film festgehalten. Er bleibt unvergessen: JIMI HENDRIX.

3.)   MUSIK: Und auch ER bleibt in allerbester Erinnerung. Sein letzter Berliner Live-Auftritt, 2015 in der O2-World, war gigantisch: LEONARD COHEN (1934 - 1916). Jetzt habe ich in meiner Internet-Lieblingsstation "A-B-C Lounge Radio" einen Song von ihm gehört, den ich tatsächlich noch nicht kannte. Oder war er mir entfallen? Jedenfalls höre ich derzeit sehr gerne und öfters von ihm: "Tower of Song". Meine musikalische Empfehlung für diese Woche.

Gute wie stimmungsvolle Grüße,

PÖNI Pönack

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COCO - LEBENDIGER ALS DAS LEBEN

COCO - LEBENDIGER ALS DAS LEBEN

"COCO - LEBENDIGER ALS DAS LEBEN" von Lee Unkrich (USA 2016/2017; B: Adrian Molinas; Matthew Aldrich; Kinematographie: Matt Aspury; Danille Feinberg; M: Michael Giacchino; 109 Minuten); es ist der wichtigste mexikanische Feiertag, der "Día de Muertos" (auch = "Día de los Muertos"), der "Tag der Toten", der alljährlich in den Tagen vom 31. Oktober bis zum 2. November begangen wird. …

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BRIMSTONE

BRIMSTONE

"BRIMSTONE" von Martin Koolhoven B + R; NL/D/Fr/Belgien/Schweden 2015; K: Rogier Stoffers; M: Tom Holkenborg; 148 Minuten); ein europäischer Western mit vielen ernsthaften Horror- und dumpfen Splatter-Elementen. Gut und Böse. Die alten Menschheits-Elemente. Herr Kain und Frau Abel. SIE heißt Liz (DAKOTA FANNING); ER nennt sich: "The Reverend" (GUY PEARCE). Sie ist stumm, seitdem ihre Zunge abgeschnitten wurde; Er, der …

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MADAME

"MADAME" von Amanda Sthers (B + R; Fr 2016; K: Régis Blondeau; M: Matthieu Gonet; 92 MInuten); ich erinnere mich noch an ihren Anfang, zum Beispiel als pummeliger "Abba"-Fan in der australischen Komödie "Muriels Hochzeit"(1994), wofür es gleich eine "Golden Globe"-Nominierung gab, Eine weitere "Golden Globe"- und "Oscar"-Nominierung bekam die australische Schauspielerin TONI COLLETTE 2000 für ihre Mutter-Rolle im dem …

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DER MANN AUS DEM EIS

DER MANN AUS DEM EIS

"DER MANN AUS DEM EIS" von Felix Randau (B + R; D 2016; K: Jakub  Bejnarowicz; M: M: Beat Solèr; 96 Minuten); die Entdeckung sorgte für viel Aufsehen und Schlagzeilen: 1991 fanden zwei deutsche Wanderer in den Südtiroler Ötztaler Alpen die tiefgefrorene, mumifizierte Leiche eines Mannes. Diese wurde mit dem Namen Ötzi versehen, von Wissenschaftlern "ausgewertet" und ist heute im …

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GIRLS TRIP

GIRLS TRIP

"GIRLS TRIP" von Malcolm Lee /= sein Cousin ist Spike Lee (USA 2016; B: Kenia Barris; Tracy Oliver; K: Greg Gardiner; M: David Newman; 122 Minuten); die Mädels rocken, was die freche Show hergibt. "Hangover" und kein Furien-Ende. Nach 2 x "Bad Moms", mit weißen Klabauterinnen, nun die Ausgabe "in Black". Doch immer dasselbe: Vier afroamerikanische Freundinnen haben sich nach …

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DIE VIERHÄNDIGE

DIE VIERHÄNDIGE

"DIE VIERHÄNDIGE" von Oliver Kienle (B + R; D 2016; K: Yoshi Heimrath; M: Heiko Maile; 94 Minuten); alle (Be-)Achtung: ein deutscher Genre-Film, mit dem sich zu befassen unterhaltsam lohnt. Der Anfang ist physisch brutal. Die Schwestern Sophie und Jessica werden als Kinder Zeugen eines brutalen häuslichen Verbrechens; Mutter und Vater werden von Eindringlingen umgebracht. Die ältere Jessica verspricht daraufhin …

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FLATLINERS (Gastkommentar)

FLATLINERS (Gastkommentar)

"FLATLINERS" von Niels Arden Oplev (USA 2016; B: Ben Ripley; K: Eric Kress; M: Jacob Groth; 110 Minuten); 1990 waren Julia Roberts und Kiefer Sutherland als ehrgeizige Medizinstudenten die ersten Flatliner; "Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben" von Joel Schumacher (s. Kino-KRITIK) lautete der deutsche Kinotitel damals. "Flatlining" bedeutet so viel wie das Herstellen eines künstlichen Nahtod-Erlebnisses. …

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ODDBALL - RETTER DER PINGUINE

HEIMKINO: 
ODDBALL - RETTER DER PINGUINE

"ODDBALL - RETTER DER PINGUINE" von Stuart McDonald (Australien 2015; B: Peter John; K: Damian Wyvill; M: Cezary Skubiszewski; 92 Minuten; deutsche Heimkino-VÖ: 24.11.2017); normalerweise würde ich einen "solchen Film" hier nicht vorstellen. Er ist handwerklich geschlampt wie dramaturgisch geschludert, aber das ist egal, denn er hat zwei Dinge, die absolut FÜR IHN sprechen: Sein tierisches Schutz-Anliegen und viele unglaublich …

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TATORT: BÖSER BODEN (26.11.2017)

TATORT: BÖSER BODEN (26.11.2017)

Quelle: Christine Schroeder Das Ermittler-Duo aus dem Niedersächsischen heißt Falke & Grosz. Gemeint sind: Kriminalhauptkommissar Thorsten Falke und Polizeioberkommssarin Julia Grosz von der Bundespolizei, die von Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz gespielt werden. "BÖSER BODEN" hieß der ARD-"Tatort"-Fall Nr.1037. Ausgedacht haben sich diesen Krimi die Autoren Marvin Kren und Georg Lippert; für die Regie verantwortlich war die Münchnerin Sabine …

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