LIEBE LEUTE,

1.)   PÖNI-privat: Am 9. Dezember 1965 habe ich die Erlaubnis erhalten, nach abgelegter erfolgreicher Prüfung ein Kraftfahrzeug mit Antrieb durch Verbrennungsmaschine der Klasse drei zu führen. Heißt es im offiziellen Papier. Also Dokument. Mit besseren Worten: Ich habe - mit der zweiten Prüfung - meine Führerscheinprüfung bestanden. Anweisung im Führerschein, für den es damals 8,- D-Mark zu blechen galt: Immer darauf Acht zu geben, "geeignete Augengläser" beim Fahren zu tragen. Ich durfte also endlich Auto fahren. Ich fuhr auch. Ab und zu den Wagen meines Vaters, einen grauen Opel-Kadett. Ende Februar 1966 der erste Alarm. In der Knesebeckstraße, hier am Charlottenburger Savignyplatz, standen die parkenden Autos senkrecht. Ich fuhr in eine Park-Lücke hinein, wollte den Stand des Wagens etwas korrigieren, rutschte von der Kupplung ab und schrotte in einen heranbrausenden großen Opel. Hydra? Gott sei Dank nur Blech-Schäden, aber eindeutig: Ich war schuld. Wanke nach Hause, um "zu beichten", dabei rastete meine Mutter völlig aus. Wurde geradezu hysterisch in der Dauer-Beschimpfung. Mein innerer Schreck(en) bekam Orkanstärke. 800,- DM kostete mich damals "der Reparatur-Spaß", aber viel schlimmer: Ich konnte, ich wollte seitdem nicht mehr Auto-Fahren. Statt mich wieder hineinzusetzen und weiter zu fahren, "hörte" ich quasi auf. Zu fahren. Völlig. Für immer und ewig. Bin seit diesem Winter-Tag 1966 nie mehr Auto selbst gefahren. Habe sozusagen diesbezüglich "(m)eine Psycho-Macke" auch nie mehr weggekriegt. 
Heute bin ich darüber ganz froh, denn wenn ich als dauernder Auto-Beifahrer mitbekomme, was abläuft, wie hässlich es heute im Straßenverkehr abgeht, bin ich froh, daran nur passiv teilzunehmen: Unhöflichkeiten, rabiates Verhalten und gegenseitige Beschimpfungen sind an der Tagesordnung. Habe oft den Eindruck, dass viele Auto-Fahrer sich jenseits jeder höflichen Umgangsform stellen. Brutal im Verkehr "kämpfen". 
Dies aber hat mich nicht davon abgehalten, am 3. März 2000 meinen alten Führerschein gegen einen neuen EURO-Führerschein umzutauschen. Gebühren inklusive. Denn: HABEN will/möchte ich ihn schon, meinen Schein; damit aber "praktisch" Auto-Fahren will ich nicht. Mehr. Von wegen eben: Pöni und seine Macke..(n)..............

2.)   MUSIK:  KLAUS HOFFMANN - siehe Vorwoche: "GLAUBE, LIEBE, HOFFNUNG" - ist längst noch nicht abgearbeitet. Ist und bleibt auch in dieser Woche weiterhin ständig auf dem CD-Player. Und da ich viel Kind in mir habe, höre ich auch öfters zu gerne seinen Klassiker-Song: "Jedes Kind braucht einen Engel". Und Pöni erst recht.....

3.)   LITERATUR:  Habe es gerade erst angefangen, aber das neue Krimi-Stück des 85-jährigen britischen Altmeisters  JOHN LE CARRÉ  - "DAS VERMÄCHTNIS DER SPIONE" - scheint erneut ein Thriller-Volltreffer zu sein. Denn mit von der kalten Spannungs-Partie ist wieder auch: Der legendäre britische Geheimdienst-Opa GEORGE SMILEY, der noch einmal in den amtlichen Ring zurückkehrt um aufzuklären. Bin SEHR gespannt, wie es hier weitergeht.....

Grüßt Euch HERZlich:

PÖNI Pönack

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MORD IM ORIENT-EXPRESS

MORD IM ORIENT-EXPRESS

"MORD IM ORIENT-EXPRESS" von und mit Kenneth Branagh (= auch Co-Produzent; USA/GB 2016/2017; B: Michael Green; nach dem gleichn. Roman von Agatha Christie/1934; Co-Produzent: Ridley Scott; K: Haris Zambarloukos; M: Patrick Doyle; 114 Minuten); viermal wurde der berühmte Stoff von AGATHA CHRISTIE bislang verfilmt, darunter befinden sich zwei TV-Produktionen: von 2001 (USA/Regie: Carl Schenkel) und von 2009 (GB/Regie: Philip Martin). …

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SUBURBICON

SUBURBICON

"SUBURBICON"t + R; USA 2016; Co-B: Grant Heslov; nach einem Drehbuch-Entwurf von Ethan und Joel Coen; K: Robert Elswitt; M: Alexandre Desplat; 106 Minuten); der im September bei den Filmfestspielen von Venedig erstmals aufgeführte Film erhält gegenwärtig ziemlich viel Kritik-Prügel und erfährt - in den USA - reichlich Publikums-Missachtung. Ich (emp-)finde dies als völlig ungerecht. "Suburbicon", damit ist eine "weiße" …

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SIMPEL

SIMPEL

"SIMPEL" von Markus Goller (D 2016; B: Dirk Ahner; nach dem gleichn. Roman von Marie-Aude Murail/2004; K: Ueli Steiger; M: Andrej Melita; 113 Minuten); sie sind ein Herz und eine Seele, die Brüder Ben (FREDERICK LAU) und Barnabas, genannt Simpel (DAVID KROSS). Schon von Kindesbeinen an kümmert sich Ben um seinen geistig behinderten Bruder, der eine gute Menschen-Seele ist, sich …

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BAD MOMS 2

BAD MOMS 2

"BAD MOMS 2" von Scott Moore und Jon Lucas (B + R; USA 2017; K: Mitchell Amundsen; M: Christopher Lennertz; 104 Minuten); Ende September vorigen Jahres tauchten sie das erste Mal zünftig auf der Leinwand auf, die "Hangover-Furien" Amy (MILA KUNIS), Kiki (KRISTEN BELL) und Carla (KATHRYN HAHN). Die hatten damals ihre Rollen als "All inclusive"-Hausfrauen gründlich satt und rebellierten …

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VENDETTA - ALLES WAS IHM BLIEB WAR RACHE

HEIMKINO:
VENDETTA - ALLES WAS IHM BLIEB WAR RACHE

"VENDETTA - ALLES WAS IHM BLIEB WAR RACHE" von Elliott Lester (USA 2015/2016; B + Co-Produzent: Javier Gullón; Co-Poduzenten: Arnold Schwarzenegger; Darren Aronofsky; K: Pieter Vermeer; M: Mark Todd; 94 Minuten; deutsche Heimkino-VÖ: 13.11.2017); wieder einmal ist ein Heimkino-Anbieter bemüht, einen hervorragenden Film durch seine neuen - reißerischen - Titel zu diskreditieren. Dieser Film heißt im Original ganz normal "AFTERMATH", …

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TATORT: DER FALL HOLDT (5.11.2017)

TATORT: DER FALL HOLDT (5.11.2017)

Quelle: NDR/Marion von der Mehden Am 7. April 2002 hatte MARIA FURTWÄNGLER ( = Maria Furtwängler-Burda) ihren ersten Auftritt als ARD-"Tatort"-Kommissarin Charlotte Lindholm aus Hannover. Beim "Tatort"-Nr.1000 am 13. November 2016 war sie auch mit-dabei ("Taxi nach Leipzig") und blamierte sich gemeinsam mit ihrem Schwachmaten-Kollegen Borowski alias: Axel Milberg. Ihr heutiger 25. Solo-Einsatz als gepeinigte LKA-Beamtin - Titel: "Der Fall …

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