LIEBE LEUTE,

1.) PÖNI-Privat:  Letzten Samstag. Ich füttere meine beiden Main Coon-Katzen Paul und KLÄRCHEN (siehe Foto) so gegen halb sechs Uhr abends, damit ich "in Ruhe" ab 18 Uhr "Sportschau" mit den Pokalspielen sehen kann. Halt, vorher wird noch schnell der sich angesammelte viele (Papier-)Müll 'runtergetragen, auf den Hof, für den dortigen Container. Zurück, im obersten 6. Stock, Tür auf, Tür zu. Danach die ARD-Sendung. Danach will ich mir eine DVD einlegen und habe Paul im Blick, aber nicht Klärchen. Was soll's, sie wird sicherlich...dort...sein. Nein, na dann...dort; nein. Dann auf der Terrasse, in ihrem geliebten kleinen Häuschen. Auch nicht. Eine leichte erste Unruhe verbreitende Such-Aktion "Klärchen" beginnt. Innerhalb der Wohnung. Nirgendwo was von der Süßen zu erblicken. Wo kann sie sich denn sonst noch aufhalten / verstecken? Kenne doch eigentlich sämtliche Winkel und Höhlen, in denen sie sich gerne öfters zurückzieht.
Dann: Nach etwa einer nunmehr sorgenvollen Viertelstunde habe ich plötzlich so einen Animus (= was immer das ist). Mache die Wohnungstür auf und wer kommt umgehend freudestrahlend und voll-schnurrend herein-spaziert?: Klärchen. Sie muss sich über zwei Stunden vor der Tür aufgehalten haben. Ist nicht etwa die sechs Stockwerke runter- neugierig "abgehauen", sondern hat dort offensichtlich treu und brav gewartet. Bis irgendwann ihr "Dosenöffner" kommt und ihr den Einlass ermöglicht. Hat sich aber zwischenzeitlich nicht etwa lautstark an der Tür bemerkbar gemacht, sondern blieb die ganze Zeit vor der Tür still. Und Paul, ihr Kumpel, der hatte während der ganzen Zeit überhaupt nicht "reagiert", macht es sich wonnig auf der Couch gemütlich, pennte dort und gab keinen "Verlust"-Laut ab. Der Sausack. 
Habe Klärchen erst einmal durchgeknuddelt, was ihr sehr gefiel, und dann voll-gefüttert, was ihr noch besser gefallen hat. 
Mir aber war lange danach immer noch gedanklich mulmig, von wegen: Was hätte alles passieren können..., und ich kriege heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denken muss. Dabei glaubte ich immer, gut aufzupassen, dass gerade "so etwas" nie passieren möge. 
Aber bei Muschis kannst du offensichtlich noch so scharf kontrollieren, irgendwann entwischen sie dir doch. Mal. Wenn du Glück hast, kehren sie zu dir zurück. Manno......., was bin ich Nerven-fertig wie überglücklich.

 2.) Habe am Wochenende, nachdem ich den Film gesehen habe, umgehend das gerade herausgekommene deutsche Taschenbuch zum gleichnamigen französischen Bestseller "EIN SACK VOLL MURMELN" gelesen. Mit den Filmbildern im Kopf, war das höchst spannend und besonders noch einmal außerordentlich nahegehend. 335 Seiten über französisches Leben / Überleben in grausamen Zeiten. Über politische Privat-Ereignisse, mit denen zu beschäftigen und nach-zu-denken absolut und immer und immer wieder lohnenswert ist. Gerade in heutigen Rechts-Zeiten. Ich empfehle das Buch nachhaltig. Über das die deutsche Film- und Medienbewertung äußert: "EINE EINDRUCKSVOLLE UND TIEF BERÜHRENDE GESCHICHTE, DIE FÜR MILLIONEN VON ANDEREN WAHREN GESCHICHTEN STEHT". 

3.) Musik: Manchmal findet man keinen Song, manchmal findet der Song einen. So ist es mir während der letzten Woche ergangen. Hat wahrscheinlich mit der aktuellen Sixtees-ARTE-Reihe "Summer of Fish 'n' Chips" zu tun, denn plötzlich röhrte es fantastisch aus meinem Player: "THIS WHEELS ON FIRE", gesungen von JULIE DRISCOLL: Einer unserer Super-Klassiker aus dem sagenhaften Pop-Jahr 1968. Die Empfehlung gilt: Reinhören; das Mit-Swingen ist garantiert! 

Wie immer: Mit HERZlichen Grüßen 

PÖNI Pönack

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BULLYPARADE - DER FILM

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"BULLYPARADE - DER FILM" von und mit Michael "Bully" Herbig (Co-B + Produzent + R + HD; D 2016; Co-B: Alfons Biedermann; Rick Kavanian; Christian Tramitz; K: Torsten Breuer; M: Ralf Wengenmayr; 100 Minuten); fangen wir "hinten" beziehungsweise "danach" an: Das Ergebnis - selten hat mich ein Film so völlig freundlich kalt-gelassen. Er lief ebenso "ja" wie gefällig wie  immer völlig …

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TIGERMILCH

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"TIGERMILCH" von Ute Wieland (B + R; nach dem gleichn. Roman von Stefanie de Velasco/2013; D 2016; K: Felix Cramer; M: Kicker Dibbs; 106 Minuten); hey Alter, du bist längst Grab, kannst das alles doch gar nicht mehr verstehen: Ganz im Gegenteil, liebe Spezis des gepflegten Muntermacher-Mundart-Ausdrucks, hören und sehen vermag ich sehr gut. Vernehme den neuen deutschen lässigen "Hoppla, jetzt …

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BIGFOOT JUNIOR

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"BIGFOOT JUNIOR" von Ben Stassen und Jérémie Degruson (Belgien/Fr 2015/2016; B + Co-Produzenten: Bob Barlen; Carl Brunker; M: Puggy; 91 Minuten; auch in 3 D); aus dem belgisch-französischen Animationszentrum "nWave Pictures", mit den Spielleitern BEN STASSEN und JÉRÉMIE DEGRUSON, kam vor drei Jahren schon der köstlich-tierische Trick-Spaß "Das magische Haus" (s. Kino-KRITIK) in die Lichtspielhäuser, und davor hatte Ben Stassen …

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EIN SACK VOLL MURMELN

EIN SACK VOLL MURMELN

"EIN SACK VOLL MURMELN" von Christian Duguay (Co-B + R; Fr/Kanada/Tschechien 2015; Co-B: Alexandra Geismar; Jonathan Allouche; Benoit Guichard; nach dem gleichn. Roman von Joseph Joffo/1973 / deutsche Taschenbuchausgabe: 2017; K: Christophe Graillot; M: Armand Amar; 113 Minuten); der Vater "trainiert" seinen kleinen zehnjährigen Sohn Joseph (DORIAN LE CLECH) und haut ihm eine Ohrfeige. "Bist du Jude?" "Nein". Wieder bekommt …

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TABLE 19 - LIEBE IST FEHL AM PLATZ

TABLE 19 - LIEBE IST FEHL AM PLATZ

"TABLE 19 - LIEBE IST FEHL AM PLATZ" von Jeffrey Blitz (B + R; USA 2015; K: Ben Richardson; M: John Swihart; 88 Minuten); wenn du bei einer Hochzeit für Tisch 19 platziert wirst, hast du sozusagen die hinterste (Arsch-)Karte. Dieser mittel-nette Spaß "kümmert" sich um Teilnehmer an einer Hochzeit, die sich an einem solchen Pflicht-"Table 19" (Originaltitel) treffen, dort …

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DER ELEKTRISCHE REITER

HEIMKINO:
DER ELEKTRISCHE REITER

"DER ELEKTRISCHE REITER" von Sydney Pollack (USA 1978/1979; B: Robert Garland; K: Owen Roizman; M: Dave Grusin; Songs: Willie Nelson; 121 Minuten; BRD-Kinostart: 3.4.1980; aktuelle Heimkino-VÖ: 10.8.2017); wenn es darum geht, welcher Filmemacher zählt mit zu den Besten der Besten, darf sein Name nie fehlen: SYDNEY POLLACK (1.7.1934 - 26.5.2008). Oberflächlich betrachtet geht es in seinen Filmen um zumeist um …

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