Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2

WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN 2“ von Cody Cameron + Kris Pearn (USA 2013; M: Mark Mothersbaugh; 95 Minuten; Start D: 24.10.2013); als das Animations-Original bei uns Ende Januar 2010 anlief, lief die Saal-Laune im Kino schon ziemlich in Richtung nervig (s. Kino-KRITIK). Die Fortführung jetzt ist auch nicht viel besser.

Obschon so manch phantasievoller Augenschmaus (allerdings in mal wieder überflüssigem 3 D) momentweise wie über- bunt annonciert ist. Wenn Zwiebelsaurier, Frittantulas oder Shrimpansen herumtollen. Und ein niedliches rotes Erdbeer-Beerchen zum süßen Kumpel mutiert. Warum? Zieht Flint Lockwood, dieser junge, verklemmte und weiterhin dauerhysterische Erfinder aus Teil 1, in den Fresstierdschungel? Weil sein Idol und Guru Chester, ein ebenso tückischer wie hinterhältiger Fabrikant, ihn austricksen möchte, indem ER – natürlich ahnungslos – dessen profitable Drecksarbeit verrichten soll. Um die Essensmaschine von einst endgültig zu vernichten. Dabei hat DIE inzwischen für komischen wie friedfertigen Ulknachwuchs aus Nahrung im Dickicht gesorgt. Als Lohn winkt für den „blinden“ Flint die Aufnahme in den Club der Besten. Wo nur die intelligentesten Köpfe des Landes aufgenommen werden. Lockt Chester. Flint ist total beeindruckt, macht alles, was verlangt wird und hört (viel zu) lange wenig oder gar nicht auf den warnenden Rat der Freunde. Er giert erneut nach Anerkennung, das alte Thema. Sein altes Trauma. Bis er, natürlich, erkennen muss, übel reingelegt worden zu sein. Um nun zu erfahren, wie toll es ist, wahre Freunde zu haben. Amen.

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Oh je. Wie wiederholungs- lahm. Ein begabter Boy und seine Minderwertigkeitskomplexe. Von denen er befreit werden muss. Was aber dauert. Und dauert…Und: Wie uncool, in und mit dieser übersteigerten Krach- und Zuckerstimmung. DER merkt nichts, wir wissen dagegen. Wie sich alles verhält. Schon blöd, dieser Flint. Mit schwachen Sympathiepunkten. Einige urige possierliche Animationstierchen um ihn herum vermögen ein entferntes Lächeln doch hervorzubekommen, dann aber sehe ich diese „falsche“, grell geschminkte Orang-Utan-Helferin vom schurkischen Chester, Barb, und höre dazu die plumpe Stimme von Cindy aus Marzahn. Das war’s dann. Kein Spaß mehr möglich, die ohrige Belästigung ist enorm (= 2 PÖNIs).