WER IST DADDY?

„WER IST DADDY?“ von Lawrence Sher (USA 2015/Nachdreh: 2017; B: Justin Malen, K: John Lindley; M: Rob Simonsen; 113 Minuten); warum dieser schon in den Staaten gefloppte Doof-Film dennoch unsere Lichtspielhäuser beleidigend-sinnlos füllt, ist mir ein Rätsel: Ein auch nur irgendwie gearteter Zuspruch, gar Erfolg, erscheint mir unmöglich. Zwei Brüder-Witzfiguren, Kyle (OWEN WILSON) und Peter (ED HELMS/der Zahnarzt aus den „Hangover“-Movies), und ihre Suche nach ihrem biologischen Daddy. Nachdem ihnen die Mama (Ich fasse es nicht-GLENN CLOSE) erklärt hat, dass der oder der oder auch dieser-dort in Frage kommen könnte. Sie habe einst mit „Vielen“ „Berührungen“ gehabt. Was dann passiert, ist ein ellenlanges Dauergeschwätz dieser beiden Hirnis, die es bei ihren Reise-Kontakt-Aufnahmen mit genauso dussligen, unterbelichteten Pappnasen zu tun bekommen. (Was machen J. K. Simmons, Ving Rhames oder gegen Ende gar Christopher Walken hier?) Jedenfalls: Belästigung pur. Überreichliche Zeitverschwendung. Armselige Gags. Keine / keinerlei Unterhaltung möglich.

„Wer ist Daddy?“ gehört auf den Sonder-Müll (= 0 PÖNIs).