SHERLOCK: DIE SECHS THATCHERS

Quelle: BBC

Die Woche war diesmal wirklich anstrengend. Der (Pfingst-)Sonntag wunderbar, aber auch mit reichlich Nervenanspannungs-Spaß. War eigentlich abends nur noch müde. Bin aber aufgeblieben, um ab 21.45 Uhr den ersten neuen Film der vierten Staffel der britischen Meister-Reihe „Sherlock“ zu sehen. Jetzt, kurz danach, bin ich wach wie ein Hai im Aquarium. „Die sechs Thatchers“, so der Titel, war so mysteriös, irritierend, atmosphärisch, ironisch-pointiert und darstellerisch wie verbal amüsant wie wir „unseren Meisterdetektiven“ („Das ist mein Pokerface“) kennen, schätzen, verehren. Markante Sätze: „Nein, er ist ein Arschloch!“ (Watson über Sherlock). Oder: „Halt mich auf dem Laufenden. Worüber? Ich habe keine Ahnung“ (Sherlock zu seinem Oberagenten-Bruder). Und: Nie dasselbe, sondern sich erweiternd und dabei kriminalistisch wie „intern“ steigernd. Die weiteren Personen aus seinem Umfeld wie die geheimnisvolle Ehefrau von John Watson kriegen mehr dramatische Luft. Und, weiterhin: Man weiß nie, was stimmt oder was sich als Fake herausstellen wird. Nur eine Frage blieb heuer unbeantwortet: Wo, verdammt nochmal, steckt Saukerl Moriarty? Morgen, am Pfingst-Montag, ab 21.45 Uhr, gibt es in der ARD das Weitersehen-Muss !!!!!