SHERLOCK: DAS LETZTE PROBLEM (11.6.2017)

Quelle: BBC

Was soll nach diesem furiosen, wahnwitzigen Abschied – mit dem dritten Film der vierten Staffel dieser ungeheuer guten, witzigen, herrlich pointierten britischen TV-Serie – noch kommen? Nach der plötzlichen „neuen“ irren, hochintelligenten, mörderischen Tochter? Alles ist gedacht, gesagt, durchgespielt; alle möglichen Varianten von „Fällen“ und Figuren sind doch eigentlich abgearbeitet. Jede neue nächste Folge könnte doch nur bedeuten: Wiederholungen. Neuaufnahmen von bekanntem Material und Personal. Oder? Ich traue natürlich den Drehbuch-Experten der BBC zu, dass sie sich gegebenenfalls doch wieder was Tolles einfallen lassen würden, aber wenn es heute Abend mit „DAS LETZTE PROBLEM“ wirklich der Serien-Ausstieg war, dann war es wirklich auch ein würdiger Abschied. Mit allem Verrücktem, Einfallsreichem und Überraschendem und Komischem überhaupt. Zudem: Sherlock erweist sich ganz zum Schluss als nicht mehr der völlig Überlegene.  Sherlock Holmes ist / wurde auch zum Emotions-Menschen „degradiert“. Welch eine Süffisanz. Die „Bakerstreet Boys“ haben uns über viele Jahre köstlich, intelligent, sensationell-dauer-gut unterhalten. Von welcher TV-Serie kann man dies behaupten?

Danke, BBC  –  es waren wunderbare „SHERLOCK“-Zeiten. Und BENEDICT CUMBERBATCH macht(e) seinem herausragenden Namen alle Ironie-Ehre. Und: Tschüs auch ANDREW SCOTT, Du grandioser Spitzen-Mistkerl Moriarty   (=   (= 5 PÖNIs).


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