Jumanji Kritik

JUMANJI“ von Joe Johnston (USA/Kanada 1995; B: Greg Taylor, Jim Strain, Chris Van Allsburg, Jonathan Hensleigh; nach dem gleichn. Kinderbuch von Chris Van Allsburg/1981; K: Thomas E. Ackerman; M: James Horner; 101 Minuten; Start D: 22.02.1996); ich mag diese altmodischen, etwas verrückten, überkandidelten Phantasie-Filme. Die zwar völlig unlogisch sind, dafür aber hübsch gaga und einfallsreich daherkommen.

Der Regisseur von „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ (s. Kino-KRITIK), JOE JOHNSTON, erzählt von einem mysteriösen Brettspiel, bei dem nach jedem Zug „etwas passiert“. In dem Spaß-Sinne, dass plötzlich Elefanten durch die Gegend flitzen, Fledermäuse zur Attacke blasen, Affen einen Streifenwagen der Polizei klauen und ein Großwildjäger aus vergangenen Tagen und Zeiten ständig herumballert. Das Ganze: Eine Action- und Horror-Show mittelprächtigen Trick-Zuschnitts mit vielen Effekten.

Die Darsteller, darunter ROBIN WILLIAMS und KIRSTEN DUNST; sind nur Erfüllungsgehilfen für die Technik und spielen nur eine untergeordnete Rolle. Stichwortgeber für dieses überschaubare Unterhaltungsvergnügen (= 3 PÖNIs).