JAMES BOND 007 – LIZENZ ZUM TÖTEN

PÖNIs: (1/5)

Gerade rechtzeitig zum 25. Todestag des James-Bond-Autors lan Fleming am Sonnabend startet heute der neue, der 17. Bond-Film:

„JAMES BOND 007 – LIZENZ ZUM TÖTEN“ von John Glen (GB/USA 1989; B: Michael G. Wilson, Richard Maibaum; K: Alec Mills; M: Michael Kamen, Gladys Knight/Titelsong; 133 Minuten; deutscher Kino-Start: 10.08.1989).

Darin wird der britische Geheimagent mit der Codenummer 007, den Timothy Dalton zum zweiten Mal spielt, zu einer roboterhaften Kampfmaschine à la Schwarzenegger degradiert, der private Rache-Interessen über amtliche Anweisungen stellt. Weil sein Freund Felix Leiter und dessen Frau einem mörderischen Anschlag zum Opfer fielen, rastet James total aus. Will an die Hintermänner und vor allem d e n Oberschurken ran, den südamerikanischen Drogen-König Franz Sanchez.

Aus James Bond, dem Charmeur und Abenteurer, wird ein eiskalter, brutaler Killer. Nichts mehr von Ironie, augenzwinkerndem Humor, pikanten Unterbrechungen. Stunts und Tricks sind vom Feinsten und auch die atemberaubende letzte Film-Viertelstunde ist technisch super und einfallsreich choreographiert, doch wird dadurch das Gesamtereignis James Bond 1989 nicht besser. „Lizenz zum Töten“ ist einer der schlechtesten James-Bond-Filme, weil nur noch plump und roh (= 1 PÖNI).


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