HIGH SOCIETY

„HIGH SOCIETY“ von Anika Decker (B + R; D 2016; K: Andreas Berger; 98 Minuten); ist ganz fürchterlich schlecht. Triefend vor Banalität, dummen Vorhersehbarkeiten, unangenehmen Posen und Possen. Versuchs-Story: Einst wurden sie durch bekiffte Krankenschwestern als Babys vertauscht: Anabel (Emilia Schüle) landete bei Super-Reichen, durchgeknallte Mutter: Iris Berben; Aura (Caro Cult) wurde von einer Proll-Familie, Mutter: Katja Riemann, aufgezogen. Nun also, nach 25 Jahren, die Umkehr: Die Eine zieht dort, die Andere dort ein. Mit den üblichen saublöden unangenehm-dussligen Folge-Verwicklungen. Und Verrenkungen. UND: Es ist soooooooooo langweilend.

Und: Nur peinlich, unangenehm, zähflüssig, oberpupsig banal-dumm. Jede Szene ist nur primitiv angelegt; das Fremdschämen ist enorm. Wie so so-etwas entstehen kann?!: Liest und sieht niemand zu? Und warum wurden mal wieder – kontroll-los – viele Steuergelder für solchen Anti-Komödien-Müll vergeben? Die Til Schweiger-Autorin Anika Decker („Keinohrhasen“ / „Zweiohrküken“), die 2015 mit „Traumfrauen“ ein erfolgreiches Kinofilm-Debüt (1,7 Millionen Zuschauer) verbuchen konnte, hat hier nur eine sehr laue, elendig-flache No-Unterhaltungs-Grütze gedreht. Ganz fürchterlich.

Ich empfehle diesen Film meinen Feinden (= 0 PÖNIs).