HAPPY DEATHDAY

„HAPPY DEATHDAY“ von Christopher Landon (Co-B + R; USA 2016; Co-B: Scott Lobdell; K: Toby Oliver; M: Bear McCreary; 97 Minuten); Du brauchst in deinem Leben nur einen Tag immer und immer und immer wieder erleben, und du wandelst dich –  wenn du es erst begriffen hast, dass du nicht aus dieser Dauer-Zeitschleife herauskommst, bis… -, vom Saulus zum Paulus. Vom Drecksack zum angenehmen Zeitgenossen. Menschen. So passiert in einer der schönsten Ami-Komödien überhaupt, in: „…und täglich grüßt das Murmeltier“ von Harold Ramis aus dem Jahr 1993, mit Bill Murray als tägliches Stinktier, bis…

Diese Idee (be-)nutzt dieser Horror-Kalauer. Eine reizend blondierte üppige Studentin (JESSICA ROTHE) – samt ebensolcher Arroganz-Macken – wird an ihrem Geburtstag von einem Maskierten überfallen und ermordet. Prompt wacht sie im Bett eines netten studentischen Knaben wieder auf und wundert sich. Einmal, zweimal, drei.., also ständig. Erst ist sie wütend, dann sauer, dann beginnt sie tatsächlich darüber nachzudenken, dann nimmt sie den Kampf mit ihrem Mörder an. Und auf.

Klingt bescheuert, ist es auch. Die vielen Variationen sind behäbig und die Lösung verblüfft um so weniger, sie ist ziemlich plump geraten. Raffinesse Fehl am Platz: Anderthalb Ideen sind partout zu wenig für einen ganzen Langfilm (= 1 PÖNI).